Sommer-Leseclub: 379 junge Leseratten wälzen Bücher

Von: ran
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Buntes Publikum: Geschichtenerzähler Klaus Adam zog die jungen Leseratten während der Abschlussparty des Sommer-Leseclubs, der wieder einmal ein voller Erfolg war, in seinen Bann. Foto: Andreas Röchter

Eschweiler. Es sind beeindruckende Zahlen: 379 Schülerinnen und Schüler (die Schülerinnen hatten mit 213:166 die Nase einmal mehr vorne) nahmen an der neunten Ausgabe des Sommer-Leseclubs sowie des Junior-Clubs in der Stadtbücherei teil und liehen insgesamt 1773 Bücher aus.

285 junge Leseratten, also 75,2 Prozent der Teilnehmer, schlossen den Sommerleseclub erfolgreich ab, das heißt, sie lasen mindestens und nachprüfbar drei Bücher während der Sommerferien. 25 Schulen der Indestadt waren beteiligt, darunter auch die drei Förderschulen, die insgesamt 77 Schüler in das Rennen schickten. 56 Schüler der Bischöflichen Liebfrauenschule waren beim Sommer-Leseclub mit von der Partie, 38 erfüllten die Bedingungen eines erfolgreichen Abschlusses.

Für das Städtische Gymnasium konnten 50 Anmeldungen und 33 Abschlüsse registriert werden, so dass der Wanderpokal nach zweijährigem Aufenthalt an der BLS nun in Richtung Städtisches Gymnasium wandelt. Beim den Grundschulen vorbehaltenen Juniorclub schoss die KGS Dürwiß mit 55 Teilnehmern und 47 Abschlüssen den Vogel ab. Stark präsentierten sich auch die jungen Leser der KGS Don Bosco sowie der KGS Bohl.

Am Samstagvormittag erhielten die lesebegeisterten Kinder, die dem (zu) guten Wetter während der Sommerferien buch(staben)-technisch trotzten, im Rahmen der Abschlussparty im bunt geschmückten Ratssaal die verdienten Belohnungen in Form von zahlreichen Überraschungen und Preisen. Moderator und Geschichtenerzähler Klaus Adam zauberte so manches kleine Abenteuer auf die Bühne des Ratssaals und zog seine jungen Zuhörer damit in den Bann.

Im Gespräch mit der stellvertretenden Bürgermeisterin Helen Weidenhaupt entlockte der Kölner dem Vorstandsmitglied des Fördervereins der Stadtbücherei, der den Sommer-Leseclub wie immer tatkräftig unterstützte, Erinnerungen in Sachen erste Leseversuche. „Lesen kann man ohne Strom. Man braucht nur die Augen und ein Buch“, schrieb Helen Weidenhaupt den Schülerinnen und Schülern ins Stammbuch und erinnerte daran, dass es mehr gebe als Fernsehen, Tablets und Smartphones. Übrigens lautet das Motto der Mitarbeiterinnen der Stadtbücherei um Leiterin Michaele Schmülling-Kosel „nach dem Sommer-Leseclub ist vor dem Sommer-Leseclub“, schließlich kündigen sich im Hinblick auf das kommende Jahr große Dinge an.

„Zur zehnten Auflage des Sommer-Leseclubs lassen wir uns ganz bestimmt etwas Besonderes einfallen“, blickte Michaele Schmülling-Kosel nach vorne. „Wir sind als Stadtbücherei Eschweiler bereits angemeldet“, bestätigte Mitarbeiterin Danja Moritz. Die Teilnahme am Sommer-Leseclub kann für die Schüler darüber hinaus durchaus positive Auswirkungen in Sachen Zeugnis haben. Schließlich darf die erfolgreiche Teilnahme als außerschulische Leistung auf dem nächsten Halbjahreszeugnis vermerkt werden.

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