Eschweiler - Slowenien holt den WM-Titel im Streetsoccer auf dem Markt

Slowenien holt den WM-Titel im Streetsoccer auf dem Markt

Von: ran
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Technik und Dynamik: Die Spiele der zweiten Eschweiler Streetsoccer-WM ließen die Herzen der Fußballfans höher schlagen. Foto: Andreas Röchter

Eschweiler. Slowenien ist Weltmeister! Zwar (noch) nicht auf dem grünen Rasen in Südafrika, aber immerhin im Streetsoccer-Court auf dem Eschweiler Marktplatz. Das von Mohamed Chabira betreute Quartett David Bodden, Kevin Meisen, Boris Samarxhiu und Adel Bounouar, dem Alemannia-Profi Markus Daun kurz vor Turnierbeginn am Samstagnachmittag die Mannschaft vom Balkan zugelost hatte, besiegte im Finale das Team Niederlande mit 7:2. Im Halbfinale unterlagen zuvor Uruguay mit 7:10 gegen Slowenien und die USA den Niederlanden mit 0:4.

Nach der Streetsoccer-WM 2006 und der -EM 2008 stand der Court über Pfingsten zum dritten Mal auf dem Marktplatz und erfreute sich erneut großer Beliebtheit. Insgesamt 24 Mannschaften, die aus drei bis fünf Spielern bestanden, hatten für das Turnier gemeldet.

Erstmals waren auch Jugendliche aus der französischen Partnerstadt Wattrelos mit von der Partie. 16 Kicker und drei Betreuer, die im städtischen Kinder- und Jugendtreff „Oase” untergebracht waren, lernten von Samstag bis Montag nicht nur den Streetsoccer-Court kennen, sondern genossen auch das Freibad Dürwiß, das CAJ-Wochenende im Aueland in Mulartshütte, die Marktatmosphäre während der Übertragung des Champions-League-Finales sowie die Verpflegung durch die Martwirte Michael Esser und Jannis Agiriou.

„Die französischen Jugendlichen haben sich sichtlich wohl gefühlt”, freute sich auch Turnierorganisator Olaf Tümmeler von der mobilen Jugendarbeit. „Ein Danke schön gilt Dolmetscher Wilhelm Haustein, dem Dürwißer Bademeisterteam um Ute Bodden und dem Verein „Fallschirm”, der mit einer Geldspende dieses sportpädagogische Wochenende für unsere französischen Freunde möglich machte”, betont der Streetworker, der sich sehr zufrieden mit dem Verlauf der zweiten Eschweiler Streetsoccer-WM zeigte.

„Eine rundum gelungene Veranstaltung. Die Jugendlichen, von denen ich viele von Treffpunkten der mobilen Jugendarbeit kenne, haben sich vorbildlich verhalten. Lediglich einige Eltern waren etwas zu emotional und haben ihre Vorbildfunktion nicht ganz erfüllt”, so Olaf Tümmeler. Auch die Bezirkspolizisten Hans Kottke, Dieter Daßen und Roland Bergmann nutzten die Gelegenheit, um Kontakte zu den Jugendlichen zu knüpfen. Diese genossen die Möglichkeit, bei perfektem Fußballwetter nach Herzenslust zu kicken und begeisterten mit zahllosen Tricks und Kabinettstückchen am Ball. Nur höchst selten mussten die Schiedsrichter Olaf Golzheim, Carlos Da Motta, Kasim Ramic und Helmut Brief eingreifen.

Nach drei ereignisreichen Tagen nahmen schließlich die Spieler der vier erstplatzierten Teams aus den Händen von Alemannia-Profi Kevin Kratz, der stellvertretenden Bürgermeisterin Helen Weidenhaupt und Ratsmitglied Jakob Bündgen Medaillen, unterschriebene Trikots und Fußbälle entgegen. Die „Black-Berry-Hip-Hop-Girls” der mobilen Jugendarbeit unter der Leitung von Alexandra Maaßen zeigten vor dem Anpfiff zum Endspiel ihr Können.

Und schon in einem Jahr wird die nächste Streetsoccer-WM in Eschweiler angepfiffen. Dann sind allerdings anlässlich der Frauen-Weltmeisterschaft in Deutschland ausschließlich junge Damen am Ball.
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