„Silberpfeile” hautnah erleben

Von: rfr
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Eine Auto-Legende: Mit dem „Silberpfeil” wurde Rennsportgeschichte geschrieben. Am Wochenende können einige unserer Leser ihn hautnah erleben.

Eschweiler. Das ADAC Eifelrennen vom 25. bis 27. September auf dem Nürburgring wird zum Treffpunkt legendärer Fahrzeuge und berühmter Piloten. Vor 75 Jahren feierten die Silberpfeile von Mercedes-Benz beim Eifelrennen ihre Premiere.

In einer großen Sonderschau zeigt der Stuttgarter Hersteller nicht nur den ersten Silberpfeil, einen Mercedes-Benz W25 von 1934, sondern stellt ihm gleich drei weitere kostbare Modelle aus dem Werksmuseum zur Seite und lässt die Motoren bei Demonstrationsrunden dröhnen.

Weitere Höhepunkte im Programm sind der Auftritt der historischen Formel-1-Meisterschaft der FIA mit Grand-Prix-Boliden der Jahre 1966 bis 1985, ein großes Meeting mit über 100 Vorkriegs-Fahrzeugen im historischen Fahrerlager sowie das 300-km-Rennen für Tourenwagen und GTs auf der Nürburgring-Nordschleife.

Legendäre Fahrzeuge aus der Deutschen Tourenwagen-Meisterschaft (DTM) der 80er und 90er Jahre kehren sogar auf die Nordschleife zurück.

Dabei werden Erinnerungen an die legendären Duelle von Klaus Ludwig und Co. in der Grünen Hölle wach. Die Fahrzeuge werden im großen „Legenden-Zelt” mitten im Fahrerlager präsentiert. Die Möglichkeit, hautnah an die Boliden heranzukommen und die zahlreichen eingeladenen Aktiven von einst dürften für Fans dabei ebenso spannend werden, wie die geplanten Demorunden: Am Freitag und Samstag nutzen die DTM-Fahrzeuge den Grand-Prix-Kurs, am Sonntag sind die spektakulären Boliden dann auf der Nordschleife zu bewundern.

Auch die Sportstars von einst wurden zur Rückkehr ins Cockpit bewegt. So etwa beim großen 75-Jahr-Jubiläum der Silberpfeile: Ex-Formel-1-Pilot Jochen Mass und der vor allem als Sportwagenpilot bekannte Hans Hermann pilotieren zwei der vier Originalfahrzeuge aus dem Mercedes-Benz-Werksmuseum. Auch beim Stelldichein der Rennlegenden aus DRM und DTM werden bekannte Gesichter zu sehen sein. So etwa der dreifache DRM-Champion und ehemalige Tourenwagen-Europameister Hans Heyer, der einen Ford Capri von 1974 pilotieren wird.

Er trifft am Ring auch auf alte Weggefährten, wie den zweifachen DRM- und dreifachen DTM-Gesamtsieger Klaus Ludwig.

Im Fahrerlager des Eifelrennens geht es - wie bei Klassikveranstaltungen üblich - familiär und ohne Berührungsängste zu. Einzig die Teilnehmer der FIA Historic F1 Championship sind nicht im Paddock zu finden, sondern starten aus der Boxengasse heraus. Doch selbst diese spektakulären Fahrzeuge können Besucher ganz aus der Nähe betrachten - beim Formel-1-Pitwalk.

Am Samstag zwischen 12 und 13 Uhr sowie am Sonntag von 13 bis 14 Uhr öffnen sich die Boxentore auf der Fahrerlagerseite und eröffnen den Blick auf die Arbeitsgeräte der Grand-Prix-Stars von einst: auch eine großartige Gelegenheit, um Fotos zu machen und mit den Startern ins Gespräch zu kommen.
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