Siegel ist möglicher Türöffner: Auszeichnung für Waldschule

Von: ran
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Ausgezeichnet: Im Mediensaal der Städteregion Aachen nahm die Delegation der Gesamtschule Waldschule mit Schulleiter Joachim Herzog (7. v. l.) an der Spitze das Siegel „Schule mit vorbildlicher Studien- und Berufsorientierung“ entgegen. Foto: Städteregion

Eschweiler. Es ist geschafft: Die Gesamtschule Waldschule ist Trägerin des Siegels „Schule mit vorbildlicher Studien- und Berufsorientierung“, mit dem die Städteregion Aachen erstmals sechs Schulen ihres Einzugsbereiches auszeichnete.

Nachdem Anfang Mai eine fünfköpfige Jury die Schule besucht hatte, um sich vor Ort ein Bild von der Umsetzung des Schulkonzepts in Sachen Studien- und Berufsvorbereitung zu machen, erfolgte einige Wochen später die positive Rückmeldung.

Vor einigen Tagen machte sich nun eine Delegation der Waldschule mit Schulleiter Joachim Herzog, den Berufswahlkoordinatorinnen Ulrike Brings, Andrea Hagel und Annette Lüchow, den Schülerinnen Cora Hein, Laura Seidel und Dana Knorz sowie Dieter Kamp als Vertreter der Stadt Eschweiler auf den Weg nach Aachen, wo im Mediensaal der Städteregion die Zertifizierung stattfand.

„Wir haben in der Bewertung unseres Konzepts und dessen Umsetzung uneingeschränktes Lob erhalten. Vor allem die Komplexität, die Vernetzung der Beratung mit dem Schulalltag und die Authentizität der Schüler während des Jurybesuchs wurde von Laudator Dirk Pullen, der als Konrektor der Martin-Luther-King-Schule Aachen selbst zur Jury gehörte, hervorgehoben“, berichtet Ulrike Brings. „Ganz entscheidend war die Überzeugungskraft unserer Schüler, denen es gelungen ist, die Atmosphäre, die an unserer Schule herrscht, in den Vordergrund zu stellen“, ergänzt Schulleiter Joachim Herzog, der auch die Beständigkeit und den Bezug zur Aktualität in Sachen Berufsorientierung an der Waldschule betont.

Dazu gehöre auch, den Strukturwandel, der Eschweiler bevorstehe, in das Konzept einzubeziehen. „Die Auszeichnung dürfte für unsere Schüler als möglicher Türöffner sehr wichtig sein, denn die Verantwortlichen in den Ausbildungsbetrieben können durch das Siegel erkennen, dass unsere Schüler gut vorbereitet sind“, ist der Schulleiter überzeugt. Ulrike Brings nennt als wichtige Voraussetzung für den Erfolg, den individuellen Bezug zu jedem einzelnen Schüler. „Wir arbeiten mit den Schülern im wahrsten Sinne des Wortes zusammen und holen jeden dort ab, wo er steht“, unterstreicht die Pädagogin. Und dies soll auch in Zukunft so bleiben. Das Siegel „Schule mit vorbildlicher Studien- und Berufsorientierung“ ist zunächst bis 2019 gültig. Dann steht eine weitere Überprüfung ins Haus, der die Verantwortlichen der Gesamtschule Waldschule aber mit Zuversicht entgegenblicken.

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