„Seven Kings“: Söhne der Gypsy Kings beim Eschweiler Music Festival

Von: Rudolf Müller
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Eschweiler. Ihre Hits sprühen vor mediterraner Lebensfreude. Ihre Songs sind längst Klassiker. Und viele davon sind weltweit in aller Ohr. „Bamboleo“ zum Beispiel ist eines der Stücke, mit dem die Gypsy Kings die Herzen von Fans in aller Welt eroberten. „Volare“ ist kaum weniger bekannt. Ebenso „Djobi Djoba“, „Bem bem Maria“, „Baila me“ und „Pida Me La“, um nur einige der Songs zu nennen, die den Flamenco-Pop und die Gruppe aus der französischen Camargue weltberühmt machten.

Die Gypsy Kings sind in die Jahre gekommen, ihre Musik ist es nicht. Sie ist so lebendig wie eh und je. Und lebt fort in den Herzen und Instrumenten der Söhne und Neffen der Bandmitglieder. Gründer Pablo Reyes war es, der den Nachwuchs vereinte, ihm die Liebe zur dieser ganz besonderen Art traditioneller Zigeunermusik weitergab und so die „Seven Kings“ ins Leben rief. Die gehen jetzt auf Welttournee. „Ob Russland oder die Schweiz, Thailand, die Vereinigten Arabischen Emirate oder die USA – von überall liegen schon Anfragen vor“, weiß Kulturmanager Max Krieger. Der schaffte es, die Seven Kings nach Eschweiler zu holen: Am 19. Juni eröffnen sie das 24. Eschweiler Music Festival. Und vielleicht – versprechen kann Krieger das nicht – gibt sich dann auch Pablo Reyes auf der Bühne die Ehre.

Mittwochnachmittag gab der EMF-Organisator traditionell gemeinsam mit Schirmherr Bürgermeister Rudi Bertram und Yvonne Rollesbroich als Vertreterin des Hauptsponsors EWV den Headliner des 24. Eschweiler Music Festivals bekannt. Dass die Seven Kings und der Rest des Programms, das Krieger am kommenden Montag bekanntgeben will, wie in all den Jahren zuvor internationalen Ansprüchen an Qualität genüge tun wird, davon ist Schirmherr Rudi Bertram überzeigt: „Ohne Max Kriegers Fachkenntnis und Engagement wäre ein solch erstklassiges Programm mit Alleinstellungscharakter gar nicht denkbar. Krieger bürgt für Qualität. Und es ist ja keineswegs so, als wollten alle bloß Helene Fischer hören...“ Krieger bestätigt: „In 24 Jahren haben wir diesen Anspruch an musikalische Qualität stets durchgesetzt und – bis auf die vielfach gewünschte Abba-Show – immer Originalbands präsentiert.“

Das gilt auch für die Seven Kings, die keineswegs als Coverband der Hits ihrer Väter auftreten, sondern mit jugendlichem Elan auch eigene, aktuelle Klänge auf die Bühne bringen. Partystimmung der südländischen Art – „tanzbare Melodien und Rhythmen, zu denen man auch das eine oder andere Bierchen genießen kann“, verspricht Max Krieger. Und auch fürs Auge gibt es etwas: Flamenco-Tänzerinnen begleiten einige der Songs, junge Damen aus spanischen Clubs der Region.

Aus der Region kommt auch die Vorgruppe der Seven Kings: Die Gitarrenklasse des Eschweiler Musikschulleiters Christian Guth, selbst ein ausgezeichneter Flamencogitarrist, greift auf der Bühne in die Saiten. Wer sich den Gitarreros am 20. und 21. Juni anschließt, wer auf der EMF-Bühne spielt und wer bei der traditionellen Kneipenrallye das eine oder andere Lokal ans Dampfen bringt, das verrät Krieger am Montagabend. Und ist dabei geistig schon im kommenden Jahr, wenn das EMF sein 25-jähriges Bestehen feiert.

Klar, dass Max Krieger sich dazu etwas ganz Besonderes von außergewöhnlicher emotionaler Strahlkraft einfallen lassen wird. Zunächst aber gilt es, das 24. EMF so über die Bühne zu bringen wie alle seine Vorgänger: ohne jeden Zwischenfall, ohne Unfälle. ohne Streitereien. „Dass uns das immer gelungen ist, hat mit Glück zu tun“, sagt Max Krieger, „aber auch mit der erstklassigen Kooperation zwischen allen Beteiligten, vor allem seitens der Stadt“, bedankt er sich bei Ordnungsamt, Feuerwehr und anderen Mitwirkenden. Wer sich schon einen Vorgeschmack auf das holen möchte, was die „Seven Kings“ auf dem Marktplatz bieten werden, kann das tun:

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