Eschweiler-Röthgen - Sessionseröffnung: Gänsehautmomente bei der Lustigen Reserve

Sessionseröffnung: Gänsehautmomente bei der Lustigen Reserve

Von: vr
Letzte Aktualisierung:
15655895.jpg
Artistische Tanzeinlagen bei der Lustigen Reserve.

Eschweiler-Röthgen. Während der Laridah am Wochenende in vielen Sälen der Indestadt erklang, deutete ihr Schlachtruf „Jeck Fenk“ unverwechselbar darauf hin, das in Flattens Delio-Arena am Samstagabend die Lustige Reserve das Regiment führte und mit deftiger Erbsensuppe zum Sessionsauftakt geladen hatte.

Eine große „125“ ziert den neuen Sessionsorden des grün-weißen Traditionskorps und zielt auf das große Jubiläum ihrer zweiten Heimat, des Hotels Flatten, ab, dessen Inhaber Delio Duarte als erster auf der Bühne selbigen in Empfang nehmen durfte, nachdem die Uniformierten mit Wache und Elferrat den Wünschen ihres Präsidenten Thomas Weiland gefolgt waren und die närrische Zeit schwungvoll eröffnet hatten. Voller Elan zeigte sich auch Kommandant Jörg Braun beim Fassanschlag. Bevor der Spielmannszug aus Bardenberg zum Ausmarsch spielte, gab es bereits den ersten Gänsehautmoment des Abends, als Resi Flatten den Orden in Empfang nahm, der eben auch ihrem Lebenswerk gewidmet ist.

Er lebt in einem „beschaulichen Örtchen namens Dürwiß“, in einem Mehrgenerationenhaus und weiß vom alltäglichen Wahnsinn mit seinen Damen viel zu berichten: Alfred Wings bewegte sich auf der Bühne wieder wie ein Fisch im Wasser und begeisterte seine Zuhörer nicht zuletzt mit einer „Thermomix-Hitparade“, Zugaben inklusive. In Sachen Bühnenerfahrung steht dem Dürwisser Redner Peter Deutschle natürlich in nichts nach. Der gewiefte Büttenprofi schoss eine Pointe nach der anderen am späten Samstagabend in den Saal und hatte die Lacher auf seiner Seite.

Aber auch die Premieren des Abends sollten gelingen. So tanzte sich zunächst Nathalie Groth mit einer komplett neu einstudierten Choreographie in die Herzen des Publikums, bevor die Husarentanzgruppe „De Burgmüsjere“ ihrem großen Namen mit einer dynamischen Darbietung gerecht werden sollte. Die Schlussakkorde waren natürlich, wie könnte es anders sein, den „Kröetsch“ vorbehalten, die ebenso wie die meisten Jecken im Saal am Samstag zu vorgerückter Stunde noch lange nicht nach Hause wollten.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert