Sessionsauftakt der Dürwisser Narrengarde mit buntem Programm

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Hüten das Rezept ihrer Eazezupp wie ihre Augäpfel: die Gardeköche der Narrengarde Dürwiß, die wieder stundenlang geschnippelt, gewürzt und gerührt hatten. Foto: Volker Rüttgers

Eschweiler-Dürwiß. Seit früh morgens um halb neun hätten sie die Suppenlöffel nicht mehr aus der Hand gelegt, so Ehrenspieß Willi Naeven, der gemeinsam mit seinen Gardeköchen das Sprichwort mit den vielen Köchen widerlegt und zum Sessionsauftakt der Dürwisser Narrengarde eine köstliche Eazezupp kreiert hatte.

Schließlich war es wieder höchste Zeit für den gemeinen Dürwisser Jeck, sich in seine blau-gelbe Tracht zu werfen und mit einem „Mir send die Dörwisser Jonge, Alaaf“ auf den Lippen zur Festhalle zu ziehen. Dort begrüßte ihn die ganze Pracht der Narrengarde, die mit Tanzpaar Milena Getz und Fabian Florenkowsky, der Marketenderin Laura Tiefenbach, den Gardetänzern und der Tanzgarde, musikalisch begleitet vom Regimentsspielmannszug, schwungvoll in die Session startete.

Während sich die Dürwisser ihre Eazezupp schmecken ließen, sorgten die „Romanticas“ für kölsche Tön und „atemlose“ Tanzunterhaltung. Die Indesingers und die Freunde der KG Ulk aus Hehlrath brachten ebenso gute Stimmung mit in die Dürwisser Festhalle wie natürlich traditionell die Kaafsäck zum Programmfinale.

Tradition wird in Dürwiß groß geschrieben und so verwundert es nicht, dass auch zu diesem Sessionsauftakt wieder zahlreiche Mitglieder von Präsident Patrick Nowicki für ihre langjährige Treue geehrt wurden, darunter Berthold Dreßen und Hans-Georg Johnen für 44 Jahre, Hans Nelles und Helmut Pesch für 50 Jahre, Johann Dolfen für 66 Jahre und Arnold Müller für sage und schreibe 75 Jahre Mitgliedschaft bei der Narrengarde Dürwiß.

Sie wissen so gut wie alles über ihre Gesellschaft. Mit einer einzigen Ausnahme, denn das Rezept der Eazezupp wird von den Gardeköchen Willi Naeven, Willi Dresia, Paul Wolf, Franz Bröse und Friedel Krahe so gut gehütet wie ihre Augäpfel.

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