Serienstart aus „Grey’s Anatomy“ gibt Gas auf dem Nürburgring

Von: rfr
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Motorsport der Extraklasse auf dem Nürburgring: Mit dabei ist auch das Porsche Team Romain Dumas, Neel Jani, Marc Lieb. Foto: Porsche

Eschweiler/Nürburgring. Nicht nur die Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) mit dem Prestige-Dreikampf zwischen Audi, Porsche und Toyota sorgt vom 28. bis 30. August für Motorsport der Extraklasse auf dem Nürburgring, sondern auch die Rennen zum Porsche-Super-Sports-Cup und mit den einzigartigen historischen Fahrzeugen der „Nürburgring Legends“.

Damit bilden zwei außergewöhnliche Rennen den Rahmen für den WM-Lauf der Le-Mans-Prototypen, die auf dem Grand-Prix-Kurs in der Eifel zum vierten WM-Lauf antreten.

Es ist ein bemerkenswertes Vollgas-Paket, das für die Zuschauer bei der unmittelbaren Le-Mans-Revanche am Nürburgring geschnürt wurde: Mit insgesamt drei Trainingssitzungen, zwei Qualifying-Sessions und vor allem mit satten sechs Stunden Aktion, in denen es nicht zuletzt auch durch die Fülle der Überholmanöver innerhalb der vier Fahrzeug-Kategorien alles andere als langweilig werden dürfte, wartet der WEC-Lauf auf dem Nürburgring mit mehr Motorsport-Unterhaltung auf als jede andere Rennserie.

Die gesamte Eifel wäre wohl zu klein für die weltweite Fangemeinde von Patrick Dempsey. Elf Jahre spielte sich der US-Amerikaner vor allem in der Serie „Grey’s Anatomy“ als Dr. Derek. Seit Anfang des Jahres hat der 49-Jährige das TV-Krankenhaus verlassen. Seither gibt er mächtig Gas. Denn seine zweite Leidenschaft ist der Rennsport. Im Jahr 2015 bestreitet Dempsey seine erste komplette WEC-Saison. Zuletzt konnte Dempsey sogar beim legendären 24-Stunden-Rennen von Le Mans die Sektdusche auf dem Siegerpodest genießen. Gemeinsam mit Patrick Long (USA) und Marco Seefried (Wemding) belegte er im Dempsey-Proton-Porsche in der GTE-Am-Klasse den zweiten Platz.

Dempsey und die Ehre, auf dem Nürburgring zu fahren: „Ich liebe es, Rennen zu fahren“, sagt Dempsey und freut sich schon auf den Einsatz. „Für mich ist es eine große Ehre, auf dem Nürburgring an den Start zu gehen.“ Nach drei Rennen liegt er auf dem dritten Klassenrang in der Fahrer-WM. „Ich habe mich bewusst für die WEC entschieden. Die Fahrzeuge sind technisch anspruchsvoll und wunderschön. Ich fahre gegen tolle Piloten unter denen großer gegenseitiger Respekt und große Professionalität herrschen. Nie hätte ich mir träumen lassen, eines Tages in einem solchen Kreis fahren zu dürfen.“

Für den zweiten Höhepunkt im Rahmenprogramm der WEC sorgen die beiden Rennen der „Nürburgring Legends“. Die Fahrergemeinschaft Historischer Rennsport e.V., kurz FHR, schickt ein großes Feld mit 31 historischen Fahrzeugen auf den Grand-Prix-Kurs. Das Spektrum der GT-, Touren- und Rennsportwagen der 60er und 70er Jahre reicht von Klassikern wie BMW 2002 und Daimler Benz 300 SE über Kracher vom Schlage eines Porsche 935 K3 bis hin zu amerikanischen Boliden wie dem Ford GT 40 und der Chevrolet Corvette. Im Grand-Prix-Fahrerlager können die Besucher hautnah diese legendären Fahrzeuge bestaunen.

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