Eschweiler - Senkrecht der Sonne entgegen

Senkrecht der Sonne entgegen

Von: sh
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Ein Mal bis zum Mond und zurück: Die Schweizer Fliegerstaffel PC7 formiert sich vor dem Erdtrabanten für die nächste Einlage. Foto: Stefan Herrmann

Eschweiler. Sie sind die Helden der Lüfte, wenn sie mit ihren Propellermaschinen senkrecht der Sonne entgegenfliegen, sich dann wagemutig Richtung Boden stürzen, trudeln, schlingern, um kurze Zeit später wieder im eleganten Bogen aufzusteigen.

Was die mutigen Piloten den tausenden Zuschauern beim 7. Westflug-Festival auf dem Flughafengelände in Merzbrück präsentierten, war einfach nur spektakulär.

„Bei uns gibt es drei Tage lang wings & wheels zu sehen”, freute sich Veranstalter Herbert Kampsmann vom „Sun & Fun-Flugtag-Team”, neben vielen Flügeln (wings) auch zahlreiche Räder (wheels) im Programm zu haben. Denn rund um die Hangars standen neben den über 30 Propellerflugzeugen und Helikoptern auch außergewöhnlich lackierte Trucks, historische Armee- und Feuerwehrfahrzeuge und heiß begehrte Oldtimer. Riesenrutsche, Flugsimulator, Kinderkarussell, Schlemmerbuden - beim Volksfest auf dem Flughafen fehlte es an nichts.

Doch die meiste Zeit richteten sich alle Blicke (und Kameraobjektive) dann doch gen Himmel. Denn dort ging ordentlich die Post ab. Als absolute Höhepunkte stiegen das Schweizer PC7-Team und das englische Quartett „The Blades” in die Lüfte.

Präzise wie ein Uhrwerk bewegten sich die neun Piloten der Schweizer Luftwaffe in ihrem Element. Die anschließend startenden ehemaligen Royal-Air-Force-Wing-Commander Andy Offer, Chris Norton, Mark Cutmore und Andy Evans alias „The Blades” waren mit ihren Hochleistungskunstflugmaschinen des Typs Extra 300LP der Renner des Tages.

Ein Unikat unterhielt und informierte derweil die Zuschauer an beiden Tagen: Moderator Uli Dembinski wusste zu jedem der über 30 Propellerflugzeuge etwas zu berichten. Bei der großen Festival-Party mit Country- und Westernmusik mischte sich der Flugshowmoderator mit vielen weiteren Piloten unters Volk. „Hier fliege ich zwar nicht, aber dafür schwinge ich das Tanzbein.” Auch dabei, außerhalb des Cockpits, machten die Flugasse zum Abschluss des Tages eine durchweg gute Figur.
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