Eschweiler/Jülich - Seminar: Musik als die Sprache der Welt

Seminar: Musik als die Sprache der Welt

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Eschweiler/Jülich. Die Evangelische Erwachsenenbildung bietet ein dreiteiliges Musikseminar mit dem Musikwissenschaftler Pedro Obiera im Rahmen ihres Jahresthemas „Viele Lebenswelten in der Einen Welt“ an.

Passend dazu verfolgt dieses Seminar die Aussage, dass Musik als „die Sprache der Welt“ gilt, die jede und jeder versteht. Damit wird die Funktion der Musik zu einer völkerverbindenden Mission erhoben. Ist das so oder wird hier Wunschdenken zu einer Tatsache stilisiert? Kann uns eine Peking-Oper so tief berühren wie eine Beethoven-Symphonie?

Neben der kulturellen Lesart ist aber auch die Faszination etlicher Komponisten und Musiker zu sehen, andere Kulturen zu verstehen und sie als Bereicherung der eigenen Existenz wahrzunehmen. So wird das Seminar auch solche Musiker vorstellen, die die eigenen kulturellen Grenzen überschreiten. Sie wird ebenfalls der Frage nachgehen, welche Einflüsse aus anderen Kulturräumen im Abendland ihre Spuren hinterlassen haben.

Multikulturelle Gesellschaft

Dabei stellen Richard Wagners Faszination für den Buddhismus, Claude Debussys Interesse an javanischer Musik oder das insgesamt große Interesse des 19. Jahrhunderts am Exotismus nur die bekanntesten Beispiele dar. Das gilt ebenfalls für die Einflüsse der europäischen Musik auf fremde Kulturen.

In einer multikulturellen Gesellschaft ergeben sich aus den Berührungen interessante Projekte von schillernder Vielfalt. Die Seminarreihe findet jeweils am Donnerstag, 7., 14. und 21. April, von 17 bis 18.30 im Peter-Beier-Haus, Aachener Straße 13 a in Jülich statt.

Die Gebühr für die ganze Reihe beträgt 15 Euro. Die Seminarreihe kann nur nach vorheriger Anmeldung beim Veranstalter, Telefon 02461/9966-0, E-Mail: eeb@kkrjuelich.de, besucht werden. Leitung/Referent: Pedro Obiera, Musikpädagoge.

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