Eschweiler - Selbstgefertigte Hobbykunst lockt Käufer in Scharen nach St. Jöris

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Selbstgefertigte Hobbykunst lockt Käufer in Scharen nach St. Jöris

Von: jlm
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Die filigranen Lichterbögen hatten es vielen Gästen angetan. Nahezu jeder blieb stehen, um sie einmal von nahem zu betrachten. Foto: Julia Meuser

Eschweiler. Im Zisterzienserinnenkloster St. Jöris hatte am Samstagnachmittag die Vorweihnachtszeit Hochkonjunktir. Der Geruch von Glühwein und Kuchen lag in der Luft, Kerzenlicht erfüllte den großen Raum, in welchem sich immer mehr Besucher sammelten. Denn auch in diesem Jahr fand dort der alljährliche Hobbykünstlermarkt statt, organisiert vom Förderverein der Klosterkirche.

Von 14 bis 18 Uhr konnten die zahlreichen Besucher die vielfältigen Stände besuchen und sich auch die ein oder andere Kleinigkeit für an oder unter den Weihnachtsbaum kaufen. Denn eines war sofort klar: Das Angebot war auch in diesem Jahr riesig.

Filigrane Lichterbögen aus Holz, die ganze Landschaften und Städte darstellten, Leuchter, Holzfiguren, die verschiedensten Krippenfiguren und Ställe für den Heiligen Abend, Vogelhäuser, Schalen und Teller aus Holz , Steinskulpturen, Glasschmuck für ans Fenster, Schmuck, Hüte und Taschen, Schals und nicht zu vergessen den selbst gestrickten Mantel für den Vierbeiner des Hauses, Kirschkernkissen, Liturgische Kalender und Kunstdrucke des Heimatmalers Wolfgang Drebing.

Verantwortlich für den weihnachtlichen Duft waren nicht nur Glühwein und Kaffee sondern auch Kerzen, Likör, Met und Marmelade aus der Honig-Imkerei. Gebäck, Kuchen, Kartoffelsalat und Würstchen durften da natürlich auch nicht fehlen. Den Ausschank übernahm auch in diesem Jahr der Schiffsmodell-Club Alsdorf/Eschweiler.

Für jeden Geschmack etwas

Doris Henneböhl organisierte den Hobbykünstlermarkt in diesem Jahr bereits zum 26. Mal. Alle Hobbykünstler seien dabei Mitglieder des Fördervereins des Zisterzienserinnenklosters, erklärt sie. Sie zahlen keine Standgebühr, sondern spenden einen Kuchen, und der Gewinn, den sie an ihren Ständen erzielen, kommt den Künstlern selbst zugute. Der Rest des Erlöses wird, nachdem die Kosten gedeckt sind, an den Förderverein gespendet.

Doris Henneböhl ist auch diejenige, die entscheidet, welcher Künstler ausstellen darf und welcher nicht. Oft gehe sie auf Märkte und schaue sich dort einfach um. Wenn ihr dann etwas gut gefalle, würde sie zuerst überlegen, ob der jeweilige Künstler mit seinen Ausstellungsstücken auch wirklich auf den Hobbykünstlermarkt passe. Ist das der Fall, würde sie ihn gleich vor Ort ansprechen. Wichtig sei dabei, dass alles selbstgemacht ist und dass möglichst viele unterschiedliche Sachen ausgestellt werden, um auch jeden Geschmack zu treffen.

Und das scheint ihr auch in diesem Jahr wieder rundum gelungen sein, denn viele der Gäste verließen den Hobbykünstlermarkt nicht nur mit einem vollen Magen, sondern auch mit Einkaufstaschen voll mit nahezu allem, was das Herz begehrte.

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