Eschweiler/Stolberg - Seit über 20 Jahren ehrenamtlicher Richter: Georg Moik ausgezeichnet

Seit über 20 Jahren ehrenamtlicher Richter: Georg Moik ausgezeichnet

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Tag des Ehrenamtes: NRW-Justizminister Thomas Kutschaty ehrt den ehrenamtlichen Richter Georg Moik. Foto: J. Fischer

Eschweiler/Stolberg. Die Leistung der vielen tausend Ehrenamtlichen in der Justiz des Landes Nordrhein-Westfalen hat Justizminister Thomas Kutschaty zum „Tag des Ehrenamtes“ in Düsseldorf besonders gewürdigt. Stellvertretend für alle, die sich ehrenamtlich in der Justiz des Landes einsetzen, hat Kutschaty 24 Repräsentanten für ihre Verdienste ausgezeichnet.

Mit dabei: Georg Moik, seit 1. September 1982 ununterbrochen als ehrenamtlicher Richter aus dem Kreis der Arbeitnehmer beim Arbeitsgericht Aachen tätig. Beruflich ist der Indestädter als Gewerkschaftssekretär in Eschweiler und Stolberg tätig.

Zuvor übte er rund 18 Jahre lang das Amt eines Betriebsrats in einer kleinen Maschinenbaufirma mit etwa 60 Beschäftigten aus. Über die Betriebsratstätigkeit führte ihn sein beruflicher Weg hin zu seiner jetzigen Tätigkeit bei der IG Metall.

In Nordrhein-Westfalen leisten rund 20000 ehrenamtliche Richterinnen und Richter ihren Dienst für Justiz und Gesellschaft. Denn die Urteile ergehen im Namen des Volkes. Und das Volk hat seine Vertreter in Form der Schöffen und ehrenamtlichen Richter entsandt.

48.000 Gefangene

Außerdem wird ein Großteil der mehr als 300.000 bei den Betreuungsgerichten geführten rechtlichen Betreuungen von ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuern übernommen. Und auch im Justizvollzug kümmern sich über 2000 Ehrenamtler um die Bedürfnisse der jährlich rund 48.000 Gefangenen, geben ihnen Zuversicht und Unterstützung und zeigen ihnen neue Perspektiven auf.

Kutschaty: „Das Ehrenamt ist unverzichtbares Engagement für unser Gemeinwesen. Ohne Ehrenamt würde unsere Gesellschaft nicht funktionieren. Tatsächlich ist also jeder Tag ein Tag des Ehrenamts. Ich freue mich deshalb, dass ich heute die Gelegenheit habe, den Menschen meinen Respekt auszudrücken.“

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