Seelsorgedienst: Offenes Ohr für Patienten und Angehörige

Von: se
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In der Kapelle des Hospitals beauftragten Pfarrer Christoph Graaff (6. v. r.) und seine evangelische Kollegin Pfarrerin Ulrike Sommer (7. v. l.) zehn neue Ehrenamtler im Seelsorgedienst.

Eschweiler. Es sei ein Fortschritt über den man froh sein könne, meinte Pfarrer Christoph Graaff am Donnerstagabend in der Kapelle des St.-Antonius-Hospitals. Das Hospital hat seinen ehrenamtlichen Seelsorgedienst weiter ausbauen können.

In der Kapelle wurden in einem ökumenischen Gottesdienst zehn Ehrenamtler von Pfarrer Graaff und seiner evangelischen Kollegin Pfarrerin Ulrike Sommer gesegnet und beauftragt. Der dritte Ausbildungskurs bestand nicht nur aus Teilnehmer, die den Bereitschaftsdienst für die Nacht sowie den Besuchsdienst für onkologische Patienten übernehmen werden. Auch muslimische Patienten werden nun betreut.

Entstanden war die Idee der ehrenamtlichen Seelsorge vor drei Jahren. Problem war folgendes. Durch den mangelnden Nachwuchs an Geistlichen konnte keine Seelsorge in der Nacht gewährleistet werden. Für Elmar Wagenbach, Vorstand des Hospitals, war damals klar: „Wir müssen etwas tun. Kein Nachtdienst in der Seelsorge, das geht nicht“, blickte er in seinem Grußwort zurück. Über die Ausweitung der ehrenamtlichen Seelsorge freute auch er sich. „Heute beginnt eine neue Epoche. Aber das macht diese Stadt aus, dass alle füreinander da sind.“

Auch Kuratoriumsvorsitzender Dr. Paul Pütz überbrachte den Kursteilnehmern seine Glückwünsche: „Viel Mut und gutes Gelingen.“ Die ehrenamtlichen Seelsorger, die den Bereitschaftsdienst in der Nacht übernehmen, begleiten nicht nur Sterbende, sondern kümmern sich auch um Patienten und Angehörige, die Trost oder ein Gespräch benötigen. „Den anderen Notbedürftigen in den Blick zu nehmen, ist unser aller Aufgabe“, meinte Pfarrer Christoph Graaff in seiner Predigt.

Die Teilnehmer des dritten Ausbildungskurses: Hildegard Etzbach, Waltraud Hoerkens, Udo Houben, Günter Königs, Regina Kühne und Gabriele Simon werden den Bereitschaftsdienst für die Nacht übernehmen. Brigitte Böhnke, Gabriele Nießen und Doris Weber besuchen die onkologischen Patienten. Den Tagesdienst mit Schwerpunkt für muslimische Patienten übernimmt Parvin Neysari.

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