Eischwiele - Sechs plus zwei lassen´s richtig krachen

Sechs plus zwei lassen´s richtig krachen

Von: T. Lecaster
Letzte Aktualisierung:
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Die Shooting Stars am Fastelovends-Musik-Himmel: Puddelrüh heizte den Fans zwar kräftig ein, zeigte sich angesichts der dennoch kühlen Außentemperaturen aber lieber mit Hose, Hemd, Schal und Hut. Foto: R.Kältung

Eischwiele. Echte Frönde stonn zesamme - vor zwei Jahren im Regen, im vergangenen Jahr im Schnee. Und diesmal, bei strahlendem Sonnenschein, erst recht und zuhauf.

An die 7000 dürften es gewesen sein, die sich an Altweiber auf der neugestalteten Marienstraße vor der Bühne der Sparkasse drängten. Zum zwölften Mal ging dort das Jecke-Tön-Festival über dieselbe. Und Sparkassen-Geschäftsstellenleiter Lothar Müller, im dritten Jahr Moderator unserer gemeinsamen Großveranstaltung für Jecke jeden Alters, kam auch diesmal aus dem Staunen kaum heraus: „Es ist immer wieder Wahnsinn, zu sehen, wie viele Leute es hier her treibt...”

Müller, im gleichen bunten Clownskostüm, wie es schon seit Vorgänger Klaus-Dieter Bartholomy trug, machte sich wenig aus der Warnung seines Vorgesetzten Klaus Wohnaut: „Sie sehen ein bisschen bekloppt aus. Und das Schlimme ist: Das geht nicht mehr weg - das bleibt so...” Sprach´s und deutete dabei auf Pensionär Bartholomy, der im Publikum stand - im gewohnten bunten Clownskostüm...

Die Menge auf der Marienstraße wartete „anstandshalber” noch, bis Bürgermeister Rudi Bertram und die honorigen Herren des Komitees im Rathaus Punkt 11 Uhr 11 das erste Freibierfass angeschlagen und somit den Straßenkarneval 2011 offiziell eröffnet hatten, dann gehörte die Bühne den „Fröngde”. Und deren Lieder waren Programm an diesem strahlenden Wieverfastelovendstag: „Loss mer fiere”, „Da simmer dabei, dat ess prima” und „Heut´ ist so ein schöner Tag” eröffneten den vierstündigen Jecke-Tön-Marathon.

Und die Inde-Singers wussten im Anschluss alle Zuschauer und -hörer auf ihrer Seite, als sie intonierten: „Nä, wat es dat Lävve schön!” Inde-Singer Christian Leuchter ist „Erfinder” und treibende Kraft des Jecke-Tön-Projeckts und zudem Komponist und Texter zahlreicher Lieder. Lieder „zum Anfassen: Zu den Klängen ihres Sessionshits „Alaaf, dr Zoch kütt!” warfen die Inde-Singers mit vollen Händen Kamelle ins begeisterte Publikum.

Musik vom Feinsten

Begeistert zeigte sich auch Prinz Stephan II., der mit großem Gefolge unserem Festival die Ehre gab und dabei mit Zerm und Pagen auch selbst zum Gesangsmikro griff: „Jeck, jeck jeck” ist der Hit, den das Prinzengespann für einen guten Zweck, die Unterstützung der Kinderhospizarbeit, auf CD gepresst hat. Stephan und Leo konnten sich ebenso wie später Komiteepräsident Norbert Weiland über den ersten „richtigen” Orden freuen, den die Sparkasse herausgegeben hat. Und Weiland strahlte zudem, weil die Sparkasse ihm einen Umschlag überreichte. Inhalt: Geheimsache.

Musikalisch ging´s weiter: mit Stabelsjeck, die ihre Frischzellenkur gut verkraftet haben, mit der Backes-Band, die auch die Beatles, Queen, AC/DC und Bob Dylan zu Wort kommen ließ, und erstmals mit Puddelrüh, die - mit eigenem Fanclub und ihrem Tophit „Schatzepaav” angereist - einen Einstand nach Maß feierten. Und mit den Kröetsch - ohne „Leo”, aber dennoch klasse.
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