Schwesternhelferinnen: Qualifikation für Krankenhaus und Altenheim

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Die Malteser bilden Schwesternhelferinnen beziehungsweise Pflegediensthelfer aus. Foto: Lukas Ritgens

Eschweiler. Im Juli haben alle zwölf Teilnehmerinnen ihre letzte Prüfung in der Ausbildung zur Schwesternhelferin bestanden und können nun in der ambulanten Pflege, in Altenheimen oder in Krankenhäusern tätig werden. Die Ausbildung haben die Frauen bei den Maltesern absolviert.

Die Malteser in Eschweiler bieten bereits seit mehreren Jahren das Qualifizierungsangebot zur Schwesternhelferin beziehungsweise zum Pflegediensthelfer an, um den angehenden Pflegekräften die nötigen Kenntnisse für ihren Berufsalltag zu vermitteln.

„Unsere Absolventen werden gut ausgebildet; fast alle finden sofort im Anschluss eine Arbeitsstelle“, sagt Tanja Ristof, die bei den Maltesern für die Pflegeausbildung zuständig ist. Bei dem in Abendform angebotenen Lehrgang lernen die Teilnehmer zweimal pro Woche die grundpflegerischen Tätigkeiten. Im erst vor kurzem renovierten Unterrichtsraum der Malteser an der Johannisstraße werden die 120 Unterrichtsstunden des theoretischen Teils vermittelt.

Stationäre Einrichtung

Darauf folgt ein Pflegepraktikum in einer stationären Einrichtung im Umfang von mindestens 80 Stunden. „Der Lehrgang wird mit einer Abschlussprüfung abgeschlossen. Neben einer Prüfung in Erster Hilfe müssen die Teilnehmer eine schriftliche, eine mündliche sowie eine praktische Prüfung bestehen“, erklärt Tanja Ristof. Das Teilnehmerfeld ist dabei sehr heterogen. Zum einen gibt es Teilnehmer, die bislang keine abgeschlossene Berufsausbildung mitbringen und dadurch einen Einstieg ins Arbeitsleben erhalten. Zum anderen gibt es oft Quereinsteiger, die sich beruflich umorientieren möchten oder Mütter, die nach der Babypause einen Neustart in die Berufswelt suchen.

„Es gibt gute Chancen“

„Manche Teilnehmer kommen auch mit Vorerfahrung in der Pflege in unseren Kurs oder haben bereits Angehörige gepflegt. Der Bedarf an Pflegekräften ist nach wie vor sehr hoch; es gibt gute Chancen, eine langfristige Arbeitsstelle zu finden“, führt Tanja Ristof aus. Neben der Grundausbildung zum Pflegediensthelfer haben die Malteser weitere Qualifizierungsangebote in ihrem Portfolio. Die ausgebildeten Schwesternhelferinnen und Pflegediensthelfer können einen Aufbaulehrgang zum Behandlungspfleger absolvieren, in dem die medizinischen Tätigkeiten wie beispielsweise die Medikamentenausgabe oder das Spritzen vermittelt werden. Der nächste Aufbaulehrgang zum Behandlungspfleger beginnt ab September.

Seit Januar dieses Jahres ist das Angebot um eine Palliativfortbildung erweitert worden. Darüber hinaus kann man auch die Ausbildung zum Betreuungsassistenten bei den Maltesern absolvieren. Ausgebildete Betreuungskräfte gestalten in Pflegeeinrichtungen den Alltag der Bewohner und sollen insbesondere dementiell erkrankte Menschen aktivieren und fördern. Nähere Informationen zum umfangreichen Qualifizierungsangebot der Malteser in Eschweiler erhalten Interessierte unter Telefon 02403/66707.

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