Eschweiler - Schwere Zeiten: Viele Rhenania-Fußballer verlassen ihren Verein

Schwere Zeiten: Viele Rhenania-Fußballer verlassen ihren Verein

Von: ran
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Ein kompletter Neuaufbau liegt hinter der Mannschaft, doch die Spieler blicken nach vorn. Am Sonntag sind sie im Waldstadion zu Gast. Foto: Andreas Röchter

Eschweiler. Schwierige Wochen liegen hinter Rhenania Eschweiler. Nach zwei insgesamt erfolgreichen Spielzeiten mit dem Wiederaufstieg in die Kreisliga B und dem anschließenden fünften Platz verließ nahezu die gesamte Mannschaft den Verein.

Mit dem neuen Trainer Hans-Josef Ohrem, der in der vergangenen Saison GW Mausbach zur C-Liga-Meisterschaft und zum Aufstieg führte und im Waldstadion die Nachfolge von Simon Bündgens antrat, sollte ein kompletter Neuaufbau erfolgen. Doch dieser Umbruch steht bisher unter keinem guten Stern: Nach nur einem Monat und noch während der Vorbereitung warf der nun ehemalige Übungsleiter bereits das Handtuch. Die Begründung: „Es lag nicht an der Qualität der Mannschaft.

Aber es gab eine sehr negative Entwicklung in Sachen Trainingsbeteiligung und Disziplin“, sagt Hans-Josef Ohrem, der inzwischen das Traineramt beim Dürener Spielverein übernommen hat. Eine Sichtweise, die Teammanager und Spieler Julian Eßer nicht unbedingt teilt: „Bei jeder Trainingseinheit standen 13 oder 14 Spieler auf dem Platz.“ Doch das Geschehene sei nicht mehr zu ändern. Jetzt gelte es, nach vorne zu schauen. Seit einigen Tagen leitet Bernhard Blasczyk gemeinsam mit Co-Trainer Udo Freialdenhoven die Übungseinheiten.

Dass die jüngste Vergangenheit nicht spurlos an den Spielern vorbeigegangen ist, zeigten nicht zuletzt die Ergebnisse der Testspiele, in denen kein Sieg verbucht werden konnte. In der ersten Runde des Kreispokals unterlag die Rhenania dem C-Ligisten SG Hoengen/Hertha Mariadorf mit 1:2. Und auch der Punktspielstart misslang: Bei der Reserve des FC Roetgen setzte es am ersten B-Liga-Spieltag eine deutliche 0:5-Niederlage, die der Rhenania die (nach dem Auftakt hoffentlich noch nicht aussagekräftige) Rote Laterne bescherte.

„Das sportliche Ziel für diese Saison kann einzig und allein der Klassenerhalt sein“, macht Eßer deutlich. Am Sonntag soll der erste Schritt in diese Richtung erfolgen. Dann ist Aufsteiger SCB Laurenzberg im Waldstadion zu Gast. Der Anpfiff zum Derby erfolgt um 15.15 Uhr.

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