Schützen: Wetterfeste Lohner erleben einen Triumphzug

Von: lbe
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Trotzten Wind und Wetter: Die
Trotzten Wind und Wetter: Die Lohner Schützen mit ihrem Königspaar Norbert und Karin Gätzen und dem Prinzenpaar René Freialdenhoven und Helene Graff. Foto: Laura Beemelmanns

Eschweiler. Ein wahres Königspaar präsentiert sich seinem Volke. Ganz egal, ob es regnet, stürmt oder schneit. Selbst bei kühlem Wind zieht die Königin in einem prächtigen Kleid durch den Ort, die Prinzessin trägt gar schulterfrei. <br />

In Lohn trotzte die St.-Sebastianus/St.-Josef-Schützenbruderschaft 1627 der Pfarre Lohn Wind und Wetter und zog mit ihrem Festzug durch ganz Lohn.

Das Königspaar um Norbert und Karin Gätzen rief und alle folgten. Ebenso wie die Spielmannszüge und Trommlercorps, stellte sich auch das Prinzenpaar um René Freialdenhoven und Helene Graff der Herausforderung Kälte. Fand die Kranzniederlegung wetterbedingt noch in der Dorfkirche statt, zog es die Gesellschaft beim Gedanken an den Festzug jedoch ins Freie.

Anfangs noch von dicken Regentropfen begleitet, lichtete sich im Laufe des Zuges sogar der Himmel. Sie waren das Wagnis „Wetter” eingegangen und hatten Glück. Am Straßenrand standen viele begeisterte Neu-Lohner - erst mit und dann doch ohne Regenschirm.

Allen voran fuhr die Fahrradgruppe der Kinder aus dem Ort. Ihre kleinen Räder waren grün-weiß und rot-weiß geschmückt. Die Schützenfrauen hatten sich viel Mühe gegeben, um die Räder ins beste Licht zu rücken. Durch die Spiralen schlängelte sich Krepppapier und hinter dem Sattel kleine Krepppapier-Blumen. Vom Regen verschont, strahlten nicht nur die Kindergesichter, sondern auch die Räder gleich als erste Gruppe des Zuges.

Mit dabei waren jedoch auch noch die Schützenbruderschaft St.-Matthäus-Pattern, die St.-Sebastianus Schützenbruderschaft Aldenhoven, die St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft Dürwiß, das Jugendblasorchester St. Michael Lendersdorf und die Spielmannszüge Grün-Weiß Lohn, der Spielmannszug Grün-Weiß Fronhoven-Langendorf sowie das Trommlercorps Dürboslar.

Zum ersten Mal in Uniform unterwegs waren die vier Fahnenträger. Zuvor trugen sie lediglich ein weißes Hemd, nun jedoch hatten sie ein wärmendes dunkelgrünes Jackett an und waren mächtig stolz. Die gewohnte Route abgelaufen, traf der Festzug dann nach etwa einer Stunde wieder im Festzelt ein. Den krönenden Abschluss fand er im Spiel der deutschen Nationalhymne.

Die Instrumente aller Spielmannszüge und Corps erklangen gleichzeitig und schallten durch den ganzen Ort, damit auch ein jeder höre, dass in Lohn wieder gefeiert wird. Ganz wie am Tag zuvor. Denn dem Festzug ging am Vortag die Zeltsause voran und war „sehr gut besucht”, so Geschäftsführer Karl-Heinz Mürkens. Wenn in Lohn gefeiert wird, dann auch richtig, egal, ob es regnet, stürmt oder schneit.
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