Schülerspiel: Eine Revanche gibt‘s im kommenden Jahr

Von: ran
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Volle Tribüne: Auf den Zuschauerrängen der Eichendorffhalle ging es während des Schülerspiels zwischen den kommenden Abiturienten des Städtischen Gymnasiums und der Bischöflichen Liebfrauenschule hoch her. Foto: Andreas Röchter
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Verteidigten den Pott: Die siegreichen Hallenkicker der Bischöflichen Liebfrauenschule feierten ihren Erfolg. Foto: Andreas Röchter

Eschweiler. Die Ansage von Christoph Esser war klipp und klar: „Zunächst einmal begrüßen wir unsere Gegner von der Bischöflichen Liebfrauenschule“, hieß der Schüler der Stufe Q2 des Städtischen Gymnasiums am ziemlich frühen Freitagmorgen als herausragender Gastgeber eine wilde Horde angehender Reifezeugnis-Inhaber auf der voll besetzten Tribüne der Eichendorffhalle zum Teil mehr, zum Teil weniger willkommen.

Schließlich galt es, eine liebgewonnene Tradition fortzusetzen: Das Fußballspiel zwischen den kommenden Abiturienten beider indestädtischer Gymnasien stand auf dem Programm!

Überlegenheit deutlich

Und die Protagonisten des Städtischen Gymnasiums zeigten sich an diesem Tag wild entschlossen, die nicht gewonnene Partie des Vorjahres in Vergessenheit geraten zu lassen. Auf der Tribüne war die zahlenmäßige Überlegenheit wirklich eindeutig: Die gesamte Oberstufe des „Städtis“ traf ausschließlich auf die Schüler der Q2-Stufe vom „Heiligen Berg“. Und nicht zuletzt die „Städti-Ultras“ ließen stimmgewaltig und absolut textsicher hören, was sie im Deutsch-Unterricht in Sachen Weltliteratur in den zurückliegenden sieben- oder achteinhalb Jahren gelernt haben.

Doch davon ließen sich die Fans und Unterstützer der „Bunker-Kicker“ keinesfalls ins Bockshorn jagen. Stattdessen erwehrten sie sich tapfer mit Tröten und Trompeten der numerischen Unterlegenheit und punkteten mit zunehmender Spielzeit in Sachen „stimmliches Durchsetzungsvermögen“.

Doch der Reihe nach: Der persönlichen Vorstellung jedes einzelnen Spielers beziehungsweise jeder einzelnen Spielerin (die Mannschaft des Städtis wurde von zwei jungen Damen, die Elf der BLS von einer Kickerin verstärkt) folgte ein kurzer Einspielfilm, der das Publikum noch einmal ein klein wenig anheizen sollte, bevor Schiedsrichterin Ruth Butzen die auf eine Spielzeit von 2x20 Minuten angesetzte Partie anpfiff.

Es folgte keine allzu leichte Aufgabe für die Unparteiische, da sich einige Akteure im Laufe der Partie nicht immer vollständig im Griff hatten. Die Liebfrauenschule eröffnete den Torreigen, das Städtische Gymnasium glich aus, bevor die BLS gleich zwei Treffer vorlegte und die in schwarz-gelben Trikots angetretenen Städtis quasi mit dem Pausenpfiff auf 2:3 verkürzten.

Stunde der Beratungslehrer

In der Halbzeit schlug dann die Stunde der Beratungslehrer, die zum Neunmeterschießen antreten mussten, wollten, durften: Anke Kalhöfer und Ludger Lamour vertraten an diesem Tag die Farben des Städtis, Ines Pieper-Janosa und Sebastian Plum stiegen für die BLS in den Ring.

Frenetisch von den Zuschauerrängen bejubelt, wuchsen nahezu alle Schützen über sich hinaus, so dass es nach jeweils sechs Versuchen auf beiden Seiten 2:2 stand. Im Stechen zeigte sich dann Anke („Kalle“) Kalhöfer eiskalt und entschied zumindest dieses Duell hauchdünn zu Gunsten des Städtischen Gymnasiums.

Der zweite Abschnitt des diesjährigen Schülerspiels stand dann aber ein wenig im Zeichen des BLS-Teams, das unter anderem sowohl in Unter- als auch noch in Überzahl traf und schließlich beim Schlusssignal der Partie die Nase irgendwo zwischen 6:2 und 6:4 vorne hatte.

Winfried Grunewald, Schulleiter des Städtischen Gymnasiums Eschweiler, gratulierte natürlich den Vertretern der Bischöflichen Liebfrauenschule herzlich, kündigte dann aber auch eine erneute Revanche in ungefähr zwölf Monaten an.

Die BLS-Fans huldigten an diesem Tag natürlich dann ihren „Helden“ und tanzten gemeinsam mit ihnen die „Humba“. Kurz darauf leerte sich die Halle allerdings und die Schüler zog es wieder magisch zurück in Richtung Klassen- und Kursräume ihrer Schulen. Schließlich folgte nach der Partie dann auch endlich der endgültige Höhepunkt des Tages: die Entgegennahme der Zeugnisse.

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