Schülerprojekt: An zwei Tagen lernt der Roboter laufen

Von: tim
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Sichtlich stolz präsentieren die IT-Schüler des Berufskollegs an der August-Thyssen-Straße ihre selbst gebauten und programmierten Roboter. Foto: Timo Müller

Eschweiler. „Müssen wir in die Pause oder können wir durcharbeiten?“ Eine zugegebenermaßen eher selten gestellte Frage, die Michael Joußen, Lehrer am Berufskolleg in Eschweiler, von seinen Schülern vernahm. Diese konnten im Rahmen von zwei Projekttagen am Freitag und Samstag nun auch in der Praxis unter Beweis stellen, was sie bisher gelernt hatten.

Die angehenden IT- sowie Automatisierungstechniker der Klassen THT14 A bis D bekamen dabei, je nach späterem Berufsfeld, eine praxisnahe Aufgabe zugeteilt. Ausgehend von Schaltplänen galt es für die Automatisierungstechniker, die von den Lehrern Uwe Scheunemann und Arndt Buhmann betreut wurden, eine „Kreuzschaltung“ zu bauen. Hierbei muss eine Lampe, die an drei verschiedenen Schaltern angeschlossen ist, bei der Betätigung jedes Schalters angehen.

Auch die nötigen Materialien für eine solche Konstruktion, mussten von den Schülern, die während des Projekts in Kleingruppen arbeiteten, im Vorhinein ermittelt werden. Die Schüler mit dem Profilschwerpunkt Informationstechnik beschäftigten sich derweil mit dem Bauen und anschließendem Programmieren von „Lego-Mindstorm“-Robotern, die exemplarisch für Industrieroboter standen und speziell für Schulen entwickelt wurden.

Beim Bauen und Testen dieser mit Sensoren für Licht, Schall, Ultraschall und Druck ausgestatten Roboter wurde den hoch motivierten Schülern so der typische Ablauf einer Prototypenentwicklung nahegebracht. „Im Vordergrund steht der Spaß an der praktischen Arbeit“, sagte Joußen, der mit seinem Kollegen Florian Bauer die Informationstechniker während der Projekttage beaufsichtigte. Und den hatten die Schüler, wie die eingangs zitierte Frage wohl am besten beweist.

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