Schüler powern für die Umwelt

Von: ran
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Junge Artenschützer: Die SchÀ
Junge Artenschützer: Die Schüler der Klasse U1 der Willi-Fährmann-Schule beschäftigten sich im Rahmen des EWV-Wettbewerbs „Schüler powern für die Umwelt” mit Igeln, Bienen und Schmetterlingen und bauten für die Tiere unter anderem Futter- und Nistplätze sowie Unterschlupfmöglichkeiten. Foto: Andreas Röchter

Eschweiler. „Wir sind Artenschützer!” Energisch machen die jungen Schüler der Klasse U1 der Willi-Fährmann-Schule deutlich, was ihnen wichtig ist. Nämlich der Schutz bedrohter Tierarten.

Seit Monaten bereiteten sich die Kinder auf die Teilnahme am EWV-Wettbewerb „Schüler powern für die Umwelt” vor.

Gemeinsam mit Klassenlehrerin Bozena Freitag und Schulsozialarbeiterin Carolin Emonds-Seeger beschäftigten sich die Schüler mit Igeln, Bienen und Schmetterlingen, lernten die Verhaltensweisen der Tiere kennen, bauten Futter- und Nistplätze und sorgten darüber hinaus für Unterschlupfmöglichkeiten. Am Freitag fand nun in Anwesenheit von Wettbewerbsbetreuerin Klaudia Ratzke die Präsentation statt.

„Der Igel ist ein wildes Tier, der sich unter anderem von Insekten ernährt und sich für den Winter eine Fettschicht anfressen muss, um für den Winterschlaf gerüstet zu sein”, betonten die Schüler in ihren kurzen Vorträgen. Doch leider finden viele Igel nicht genug Futter, um über den Winter zu kommen.

Deshalb bauten die Schüler der Klassen U1 und U2, letztgenannte befanden sich während der Präsentation auf Klassenfahrt, auch Futterhäuser. Und lernten, worauf bei Igeln ganz besonders zu achten ist: „Sie dürfen keine Milch erhalten, da sie davon erkranken.”

Ebenso erfuhren sie, wie wichtig Bienen gerade für die Menschen sind. „Sie bestäuben die Blüten mit ihren Pollen. So entsteht zum Beispiel Obst”, präsentierten die kleinen Naturschützer ihr Wissen.

Im von den Schülern eingerichteten „Bienenhaus” können sich die Bieneneier nun zu Larven entwickeln. „In das Bienenhaus hineinsehen dürfen wir aber nicht. Denn dann fühlen sich die Bienen gestört und könnten zum Schutz ihres Nachwuchses stechen”, wissen die kleinen Biologen, wie sie sich zu verhalten haben.

„Mehr als 800 Kinder beteiligen sich in 34 Gruppen an der neunten Runde unseres Wettbewerbs, der für Grund und Förderschulen ausgeschrieben ist”, berichtete Klaudia Ratzke, die für jeden kleinen Projektteilnehmer der Willi-Fährmann-Schule ein T-Shirt im Gepäck hatte.

Am 10. Mai wird eine Jury die Sieger des Wettbewerbs bestimmen. Deren Auszeichnung findet schließlich am 12. Juni im Zinkhütter Hof in Stolberg statt. Doch unabhängig vom Urteil der Jury, gehören die Schüler der Willi-Fährmann-Schule als Artenschützer klar zu den Gewinnern.
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