Schüler kämpfen im Sanitätswettbewerb

Von: Jan-Philipp DüppengießeR
Letzte Aktualisierung:
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Freuen sich über den zweiten Platz: Das Sanitäts-Team der Bischöflichen Liebfrauenschule mit ihren Ausbildern. Foto: Lukas Ritgens

Eschweiler. Im Inda- Gymnasium wurde der Schulsanitätswettwerb ausgetragen. Dabei traten neun Schulsanitäts-Teams aus der Diözese Aachen gegeneinander an, um den Diözesan-Sieger und damit den Teilnehmer am Bundeswettbewerb in Regensburg zu ermitteln.

Zweiter Platz für Eschweiler

Das Team der Bischöflichen Liebfrauenschule aus Eschweiler belegte mit 637 Punkten einen guten zweiten Platz hinter dem letztjährigen Gewinner des Bundeswettbewerbs, dem St. Bernhard-Gymnasium aus Willich, das mit 650 Punkten den Wettbewerb für sich entscheiden konnte. Auf dem dritten Rang folgte das gastgebende Team des Inda- Gymnasiums mit 620 Punkten.

Der neun Stunden dauernde Wettkampf verlangte den teilnehmenden Schulsanitätern so einiges ab.

An den sieben Prüfungsstationen, mussten die jeweils siebenköpfigen Teams ihr Fachwissen in Erster Hilfe und weiteren medizinischen Maßnahmen beweisen.

Es wurden verschiedene Notfallsituationen simuliert: Im Werkraum des Inda- Gymnasiums erwartete die Teilnehmer eine Amputationsverletzung; im Chemieraum musste nach einer Verpuffung und Verbrennung fachmännisch reagiert werden.

Neben weiteren Notfalleinsätzen, wie beispielsweise einem schweren Fahrradsturz, einer Hyperventilation und einer Herz-Lungen-Wiederbelebung, wurden auch Kooperationsübungen abgehalten.

Die Kontrahenten mussten gemeinsam einen Patiententransport durch einen Hindernisparcours organisieren und damit ihre Team- und Organisationsfähigkeit unter Beweis stellen.

Großartige Leistung

Während des Wettkampfs wurde jedes Schulsanitätsteam von einer Lehrkraft betreut. Für das Team der Bischöflichen Liebfrauenschule war Lehrerin Jenny Pietsch im Einsatz. Ebenfalls vor Ort war Lukas Ritgens, Stadtbeauftragter der Malteser in Eschweiler und Mitausbilder des Schulsanitätsteams.

„Es war ein toller, enger Wettstreit auf hohem Niveau“, meinte Ritgens. Für die von ihm ausgebildeten Schulsanitäter fand er nur lobende Worte: „Ich bin sehr zufrieden mit dem zweiten Platz. Das Team hat in einem starken Teilnehmerfeld eine großartige Leistung gezeigt.“ Und er fügte hinzu: „Neben den 45 Stunden umfassenden Lehrgang wurde das Team in sechs Stunden auf den Wettkampf vorbereitet, natürlich in ihrer Freizeit.“

Den Wettbewerb sieht Ritgens als zusätzliche Probe für den Ernstfall. Und für diesen sind die Teilnehmer des Schulsanitätsdienstpreises nun bestens gerüstet.

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