Schüler der Willi-Fährmann-Schule am Berufskolleg zu Gast

Von: ran
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Mit berechtigtem Stolz präsentierten die Schüler der zehnten Klasse der Willi-Fährmann-Schule ihre Zertifikate, die sie nach einer Woche Unterricht am Berufskolleg Eschweiler erhielten. Die Schüler haben dabei jede Menge gelernt. Foto: Andreas Röchter

Eschweiler. Eine vollkommen ungewohnte Umgebung, neue Lehrer, neue Mitschüler und neue Fächer: Ganz schön viel Neues, mit dem sich 13 Schüler der zehnten Klasse der Willi-Fährmann-Schule, Förderschule im Verbund mit den Schwerpunkten „Lernen“ sowie „Emotionale und Soziale Entwicklung“, in den zurückliegenden Tagen auseinandersetzen durften.

Eine Woche lang besuchten Marc Schmitz, Sara Thieg, Esra Uzungelis, Laura Walraven, Selina Belmhand, René Fischer, Aleyna Köse, Nina Bergrath, Natascha März, Enrico Kevin Lowens, Rico Niehsen, Justin Diederichs und Leis Elwawan das Berufskolleg Eschweiler, lernten den Ablauf an einer der größten Schule der Städteregion Aachen kennen und nahmen am Unterricht in den Bereichen Gesundheit, Technik und Wirtschaft teil.

Zum Abschluss der ereignisreichen Zeit nahmen die Schüler mit berechtigtem Stolz Zertifikate aus den Händen von Christoph Happe, stellvertretender Leiter des Berufskollegs, entgegen.

„Es war interessant und spannend, schön und manchmal auch schwierig. Wir haben viel Neues kennengelernt, es hat Spaß gemacht“, so das Fazit der Willi-Fährmann-Schüler, die sich vor Weihnachten zunächst schriftlich und in einem Gespräch um einen Praktikumsplatz am Berufskolleg bewerben mussten.

Zur Seite standen den Schülern ihre Klassenlehrerin Rebekka Friebel, BKE-Projektleiterin Elke Schanz sowie mit Gabi Kämpfe und Moni Stephan die beiden Schulsozialarbeiterinnen des Berufskollegs. „Die Schüler haben eine ganz normale Unterrichtswoche im Vollzeitbereich kennengelernt und am Unterricht der Lehrer Melanie Heinzler, Elisabeth Neukamp und Hans Werths teilgenommen. Einige sind sogar in den Genuss einer Klassenarbeit gekommen“, wusste Elke Schanz zu berichten.

Natürlich soll das Kennenlernen des Berufskollegs für die Jugendlichen einen Mehrwert haben. Einige der Willi-Fährmann-Schüler wollen am 30. Januar, dem Anmeldetag am Berufskolleg, zurückkommen, um sich über weitere Möglichkeiten, die das Berufskolleg auch ihnen bietet, zu informieren.

Das Ziel: Nach dem Förderschulabschluss, der im Sommer ansteht, zunächst den Hauptschulabschluss nachzulegen. „Ihr habt am Unterricht in Klassen teilgenommen, deren Schüler über den Hauptschulabschluss nach Klasse neun beziehungsweise zehn verfügen. Lasst euch davon nicht verunsichern. Zu Beginn eurer Zeit am Berufskolleg wird zunächst die Vermittlung von Grundkenntnissen im Vordergrund stehen. Mit Fleiß ist der Hauptschulabschluss für euch definitiv zu schaffen“, schrieb Gabi Kämpfe den Praktikums-Absolventen ins Stammbuch.

Gerade die letztgenannte Voraussetzung stimmt BKE-Lehrer Hans Werths optimistisch: „Dank der guten Vorarbeit, die an der Willi-Fährmann-Schule geleistet wird, sind die Schüler, die von dort zu uns kommen, gut vorbereitet, fleißig und in der Lage, zielorientiert zu arbeiten. Sie wollen!“

Und auch Christoph Happe ist zuversichtlich: „Wichtig ist auch die Selbsteinschätzung der Schüler. Und die genannten Berufswünsche sind durchaus realistisch!“

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