Eschweiler - Schmucker Neubau ersetzt das marode Nothberger Sportheim

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Schmucker Neubau ersetzt das marode Nothberger Sportheim

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Das Nothberger Sportheim wird durch einen schmucken Neubau ersetzt.

Eschweiler. Der Sportausschuss hat sich dafür ausgesprochen, dass die Stadt Eschweiler die Mitgliedschaft im Regiosportbund Aachen beantragt. Damit wollen die Politiker sicherstellen, dass den Vereinen bis zur eventuellen Gründung eines Eschweiler Stadtsportverbandes keine Zuwendungen durch den Landessportbund verloren gehen.

Ob es einen solchen Stadtsportverband Eschweiler jemals geben wird, steht allerdings in den Sternen, denn der muss von den Vereinen auch gewollt sein.

Verband als Finanzpartner

Das Präsidium des Landessportbundes (LSB) hatte einen Beschluss gefasst, der für viele Sportvereine im Land weitreichende Bedeutung haben könnte. Demnach müssen die Vereine seit dem 1. Januar 2011 mindestens einem Fachverband und zusätzlich ihrem jeweiligen Stadtsport- oder Kreissportverband angehören, um (weiterhin) Leistungen vom Landessportbund zu beziehen. Einen solchen Stadtsportverband gibt es in Eschweiler aber nicht.

Vor kurzem hatte die CDU mit einer Infoveranstaltung auf die neue Situation aufmerksam gemacht und versucht, den Sportvereinen in Eschweiler die Problematik zu erläutern. Diese fasste Rechtsdirektor Dieter Kamp am Dienstag in wenigen Worten zusammen: „An Zuwendungen durch den Landessportbund kommt ein Verein nur noch ran, wenn ein Stadtsportverband gegründet und der Verein auch Mitglied dieses Verbandes ist.”

Dieser Stadtsportverband wiederum müsste dann dem Regiosportbund Aachen angehören, der am 5. Januar 2011 die Nachfolge des aufgelösten Kreissportbundes als Dachverband angetreten hat. Die direkte Mitgliedschaft eines Sportvereins im Regiosportbund ist nicht möglich.

Bis zur eventuellen Gründung eines Stadtsportverbandes kann die Stadt Eschweiler als Platzhalter eine außerordentliche Mitgliedschaft im Regiosportbund beantragen und damit sicherstellen, dass der Landessportbund zumindest im Übergangsjahr 2011 noch Zuschüsse an die Vereine zahlt.

Für diese Vorgehensweise sprachen sich die Sportpolitiker am Dienstag aus.

Sache der Vereine

Zeitnah soll zudem das Gespräch mit den Eschweiler Sportvereinen gesucht werden, denn, so stellte der Ausschussvorsitzende Ottmar Krauthausen klar: „Die Gründung eines Stadtsportverbandes ist Sache der Vereine und nicht Sache der Stadt.”

Zwar einigte man sich am Dienstag, doch nicht ganz ohne Bauchschmerzen. So wurde Kritik an der Vorgehensweise des LSB-Präsidiums laut und daran, dass mit einem Stadtsportverband eine zusätzliche Verwaltungsebene geschaffen werde, die den Vereinen noch einmal deutlich mehr ehrenamtliche Arbeit abverlange.
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