Schlesier halten Erinnerungen an die alte Heimat wach

Von: ph
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Auch närrisch inspiriert: Die Landsmannschaft Nieder- und Oberschlesien feierte in der Heimatstube ihr traditionelles Schlachtefest. Foto: Peter Hartmann

Eschweiler. Voll besetzt war die Ostdeutsche Heimatstube an der Hehlrather Straße, als die Landsmannschaft Nieder- und Oberschlesien mit ihrem Vorsitzenden Hermann Kopke ihr traditionelles Schlachtefest zünftig feierte.

Die Höhepunkte waren zweifelsohne zum einen das deftige Essen, danach die zahlreichen Ehrungen und schließlich und vor allem der Besuch von Prinz Marco I. mit großem Gefolge.

Im Vordergrund stand zunächst der eigentliche Grund des Treffens, das Schlachtefest, zu dem Hermann Kopke bereits zum 31. Mal eingeladen hatte. Es gab Eisbein mit Sauerkraut, Wellfleisch sowie Krakauer und frisch gebackenes Brot.

Kopke hatte zuvor zahlreiche Ehrungen vorgenommen. Der bereits 90-jährige Paul Fuhrmann ist seit über sechs Jahrzehnten Mitglied und wurde mit der Ehrenmitgliedschaft ausgezeichnet. Ursula Römer ist die Älteste Dame in der Landsmannschaft. Ob Peter Rosarius oder Eva Kotzur, Christine Wagner, Johanna Danhausen, Elisabeth Kopke oder Walter Hilgers und Margret Lindam: Sie alle wurden wegen ihrer vielseitigen Mitarbeit geehrt.

Dann wurden an der Hehlrather Straße Dias aus der alten Heimat gezeigt und es wurde in Erinnerungen geschwelgt. Später wurden Prinz Marco I. und sein Gefolge mit riesigem Beifall begrüßt. Natürlich sang man gemeinsam das Prinzenlied, und alle Damen in der Heimatstube erhielten von seiner Tollität eine Rose.

Trotz einiger gemütlicher Stunden in der Heimatstube lasten Sorgen auf den Schultern von Hermann Kopke. Zwar sind in der Landsmannschaft rund 70 Mitglieder zu finden, dennoch fehle es an Nachwuchs: „Wer sich uns anschließen möchte, kann sich zwanglos an jedem Dienstag zwi-schen 15 und 18 Uhr in der Heimatstube einfinden.” Gemeinsames Singen, Karten- oder Würfelspiele und von allem Vorträge über die alte Heimat bestimmen das Programm.
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