Schlafapnoe: Wenn in der Nacht der Atem stockt

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Eschweiler. Wer schnarcht und nichts dagegen unternimmt, schläft und lebt gefährlich - Hintergrund für das Schnarchen kann eine lebensverkürzende Schlafapnoe sein, die tückische Auswirkungen haben kann.

Die Selbsthilfegruppe „Schlafapnoe/Atemstillstand” Düren-Aachen lädt darum für Donnerstag, 10. September, zu einem Vortrag zum Thema „Wenn nachts der Atem stockt” in den Talbahnhof ein. Ab 20 Uhr referiert Prof. Dr. Jean Haan, Chefarzt am Marienkrankenhaus in Mönchengladbach. Der Eintritt ist frei.

Das Schnarchgeräusch entsteht durch hohe Luftgeschwindigkeit, wodurch Zunge und andere Bestandteile in Schwingungen geraten. Während des Schlafens sind die muskulösen Bestandteile im Rachen zeitweise völlig entspannt. Die Zunge rutscht tiefer in den Rachen; die Rachenöffnung verengt sich bis zum Verschluss.

Hier setzt das Schnarchen aus und der Atemstillstand - die Schlafapnoe - beginnt. Atemstillstände von bis zu drei Minuten wiederholen sich mehrfach. Bis zu 500 Atemstillstände während einer Nacht sind keine Seltenheit. Die Betroffenen kommen somit nicht in den Tiefschlaf. Die Atemaussetzer reduzieren die Sauerstoffzuführung zum Gehirn in extremem Maß. Dramatischste Folge kann ein Schlaganfall sein.

Typische Symptome für eine akute Schlafapnoe sind ständige Müdigkeit, morgendliche Kopfschmerzen, Konzentrationsschwäche und nachlassende geistige Leistungsfähigkeit.
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