Eschweiler-Ost - Schilder und Figuren machen auf Gefahren im Straßenverkehr aufmerksam

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Schilder und Figuren machen auf Gefahren im Straßenverkehr aufmerksam

Von: ran
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Alle ziehen an einem Strang: Mit Figuren und Schildern bitten die Kinder, aber auch deren Eltern und zahlreiche Vertreter unterschiedlicher Institutionen aus Eschweiler-Ost, die Autofahrer und alle weiteren Verkehrsteilnehmer um gegenseitige Rücksichtnahme. Foto: Andreas Röchter

Eschweiler-Ost. „Bitte Gas weg“, „Fahr vorsichtig! Es könnte auch dein Kind sein“, „Bitte langsam fahren – spielende Kinder“. Es sind eindringliche Bitten, freundlich formuliert, die auf Hinweisschildern und drei lebensgroßen Figuren prangen.

Die sind nun entlang der Strecke Eduard-Mörike-Straße über den Eduard-Mörike-Platz bis hin zur Bürgerbegegnungsstätte an der Moselstraße angebracht wurden, damit sie den Autofahrern, aber auch allen anderen Verkehrsteilnehmern ins Auge springen. Möglich gemacht hat diese Aktion eine Gemeinschaftsinitiative, bei der vor allem die Anwohner des Ortsteils Eschweiler-Ost, unterstützt von einigen Institutionen, das Heft in die Hand nahmen.

„Mit zwei Kindergärten, einer Schule, einem Spielplatz sowie der Bürgerbegegnungsstätte schreit dieser Bereich förmlich nach Verkehrsberuhigung“, betont Roland Hampel, Leiter der in der Bürgerbegegnungsstätte beheimateten Spiel- und Lernstube.

Eine Ansicht, der vor allem Sarah Levy, Anwohnerin und Mutter, Ausdruck verlieh. Die Gründerin und Sprecherin der „Elterninitiative Eschweiler-Ost“suchte gemeinsam mit Tanja Blank, Mitarbeiterin der Spiel- und Lernstube, das Gespräch mit Bürgermeister Rudi Bertram und fand nicht nur dort ein offenes Ohr.

Letztlich beteiligten sich (ohne Anspruch auf Vollständigkeit) der „Arbeitskreis Kinder und Jugendliche Eschweiler-Ost“ unter der Leitung von Mariethres Kaleß, der SPD-Ortsverein Mitte mit seinem Vorsitzenden Stephan Löhmann, die Firma Reklame Schumacher, der ehemalige Stadtverordnete Willi Koch, der, so Roland Hampel, „auch mit über 80 Jahren nach wie vor für ‚seinen‘ Stadtteil einsteht“, und zahlreiche weitere Anwohner, darunter Tanja Federau, die unter anderem eine Patenschaft für eine der lebensgroßen Holzfiguren übernimmt.

„Großen Anteil an der Umsetzung des Vorhabens, Hinweisschilder anbringen zu können, hatte auch eine von Sarah Levy initiierte Haussammlung, bei der sich die Anwohner sehr hilfsbereit und spendabel zeigten“, weiß Roland Hampel zu berichten. „Dies ist die erste Aktion in Eschweiler-Ost, die von den Eltern ins Leben gerufen wurde und quasi von allen im Ortsteil aktiven Menschen mitgetragen wird“, ist der Mitarbeiter der Abteilung Soziale Dienste des Jugendamtes begeistert, wie er bei der Übergabe der Hinweisschilder am Montagnachmittag noch einmal darlegte. „Alle haben an einem Strang gezogen und unter Beweis gestellt, dass Rücksicht- und Anteilnahme das A und O für ein funktionierendes Gemeinwesen sind!“ Rudi Bertram hegt darüber hinaus die Hoffnung, dass diese Gemeinschaftsaktion vielleicht ein Zeichen in die gesamte Stadt sendet.

Nun bleibt zu hoffen, dass die visuellen Hinweise ihren Zweck erfüllen und die Autofahrer daran erinnern, das Tempolimit 30 einzuhalten. „Wobei klar sein muss, dass alle Teilnehmer am Straßenverkehr Verantwortung tragen“, so Roland Hampel.

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