Scherbenmeer auf dem Markt ebbt deutlich ab

Von: sh
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Taschenkontrollen am Marktplatz: Die Initiative von Stadt und Karnevalskomitee trug an Altweiberdonnerstag Früchte. Verbesserungsbedarf besteht dennoch. Foto: Friedhelm Ebecke-Bückendorf

Eschweiler. Überwiegend positiv blicken Stadtverwaltung, Feuerwehr, Polizei und Karnevalskomitee auf die zurückliegenden Tollen Tage zurück, besonders was die neuen Maßnahmen zum Jugendschutz und zu einem scherbenfreien Markt betrifft. Trotzdem: Einige Kritikpunkte kamen auch in der Nachbetrachtung auf den Tisch.

So habe zwar die Absperrung des Markts an Weiberfastnacht dafür gesorgt, dass Flaschen und Gläser nicht auf selbigen gelangten. Dafür habe aber der freie Zugang am Rosenmontag in den Abendstunden wieder für ein wahres „Scherbenmeer” gesorgt. So berichtete es zumindest Polizeioberrat Ralf Mallmann. Sein Vorschlag an die Stadt: Auch am Rosenmontag sollten an allen Marktzugängen nach dem Karnevalsumzug Kontrollen stattfinden.

„Während des Rosenmontagszuges war es so still, dass wir fast schon dachten, der Zug gehe dieses Jahr überhaupt nicht”, freute sich Stadtbrandinspektor Axel Johnen über verhältnismäßig ruhige Fastelovendstage. In Zahlen bedeutet das: Nur neun Mal mussten die Rettungskräfte am Rosenmontag ausrücken. Am Fettdonnerstag wurden 85 Personen sanitätsdienstlich versorgt, 46 davon mussten ins Krankenhaus gebracht werden.

Von den 25 stark alkoholisierten Jecken, die von den Sanitätern behandelt wurden, waren neun unter 18 Jahre alt. Das bedeutet ein deutlicher Rückgang im Vergleich zum Vorjahr. Damals griffen die Hilfskräfte am Karnevalsdonnerstag 15 jugendliche Schnapsleichen auf.

Das stetige Problem des Wildpinkelns, die „ausgelagerten” Scherbenhaufen Richtung City Center und Verkehrsabsperrungen (insbesondere am Rosenmontag), die von Autofahrern wissentlich ignoriert wurden - ganz konfliktfrei liefen die närrischen Tage zwar auch in diesem Jahr ab. Trotzdem: Die Maßnahmen zeigen Erfolge, glaubt Rudi Bertram.
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