Schachmeisterschaft: Zehn Vereinsspieler fordern Peter Vossen

Von: ran
Letzte Aktualisierung:
4825476.jpg
Muss sich zehn Herausforderern erwehren: Titelverteidiger Peter Vossen (r.) aus Eschweiler traf in seiner Eröffnungspartie auf Dr. Rudolf Bücken, einen der ältesten Spieler der Schachtitelkämpfe. Foto: Andreas Röchter

Eschweiler. Es wird wieder gezogen, abgetauscht, rochiert, geschlagen und hin und wieder auch Matt gesetzt – seit Samstag ist die 14. offene Eschweiler Schach-Stadtmeisterschaft ist eröffnet. In Vertretung des Schirmherren Rudi Bertram wählte der stellvertretende Bürgermeister Manfred Groß im Vereinsheim des Eschweiler Schachclubs in der Alten Schule an der Hehlrather Straße als Eröffnungszug die unorthodoxe Königsspringer-Variante.

Insgesamt 13 Spieler sind in den kommenden Wochen mit von der Partie. Zehn Vereinsspieler fordern dabei Titelverteidiger Peter Vossen, der als Indestädter für den SV Würselen spielt, heraus. Zwei Akteure gehen im neugeschaffenen Wettbewerb für Hobbyspieler an den Start.

„Unser Ziel war im Vorfeld der Titelkämpfe, möglichst viele Menschen anzusprechen, die zwar zu Hause Schach spielen, den Weg in einen Verein aber noch nicht gefunden haben. Ihnen wollten wir Gelegenheit geben, einmal Turnierluft zu schnuppern. Dies scheint uns aber nicht in ausreichendem Maße gelungen zu sein“, zeigte sich Gerd Hüskens, Vorsitzender des Eschweiler Schachclubs, von der Resonanz etwas enttäuscht.

Doch es gibt auch positive Signale: Denn dass Schach ein Sport für alle Altersklassen ist, beweist die Eschweiler Stadtmeisterschaft eindrucksvoll. So gehen der zehnjährige Moritz Beume und der elfjährige Tim Lennartz (beide Eschweiler Schachclub) genauso an den Start wie der 1936 geborene Dr. Rudolf Bücken (Aachener Schachverein).

Gespielt werden sieben Runden im „Schweizer System“, das heißt, punktgleiche Spieler treffen aufeinander. „So steht praktisch in jeder Runde ein Spitzenspiel auf dem Programm“, erklärt Gerd Hüskens einen attraktiven Aspekt des Modus. Neben Spielern des gastgebenden Eschweiler Schachclubs bewerben sich auch Akteure des Post SV Aachen, des SV Würselen, der DJK Eilendorf sowie des Aachener Schachvereins um den Titel des indestädtischen Stadtmeisters. Dieser wird am 23. März, dem letzten Spieltag, feststehen. Bis dahin messen sich die Schachspieler am 26. Januar, am 2. und 23. Februar sowie am 2. und 16. März, jeweils ab 16 Uhr in der Alten Schule, Hehlrather Straße. „Das Nachholen einer Partie ist nicht möglich. Wer an einem Spieltag verhindert ist, muss sich mit seinem Gegner auf einen früheren Spieltermin einigen“, machte Turnierleiter Lukas Kellermann deutlich.

In seiner kurzen Eröffnungsrede lobte Manfred Groß das Engagement der Verantwortlichen des Eschweiler Schachclubs: „Sie tun viel, gerade für die Jugend. So sind sie zum Beispiel in Arbeitgemeinschaften in Grundschulen aktiv. Bleiben sie in dieser Hinsicht am Ball“, so die Aufforderung des stellvertretenden Bürgermeisters.

Wer Interesse hat, sich einmal beim Eschweiler Schachclub umzusehen, ist herzlich willkommen. An jedem Freitag beginnt das Training um 20 Uhr, bereits ab 18 Uhr sind die von Ludwig Lennartz und Thorsten Kohnen betreuten Schüler und Jugendlichen in der Alten Schule am Werk.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert