Eschweiler - Schachmeisterschaft: Titel knapp verteidigt

Schachmeisterschaft: Titel knapp verteidigt

Von: fe
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Der Stadtmeister-Pokal bleibt in den Händen von Dr. Gerd Vossen. Unser Bild von der Siegerehrung des Schachturniers zeigt von links Gerd Hüskens (Vorsitzender des ESC 21, Platz 2), Wolfgang Röhmhild (Preis DWZ < 1700), Dr. Peter Vossen (Stadtmeister), Michael Jörres (2. Vorsitzender, er ehrte am Samstag die Sieger), Friedhelm Schäfer (Preis DWZ < 1500) und Gerhard Bieberle (3. Platz). Foto: Wagemann

Eschweiler. Spannung bis zum letzten Schachzug: Als am Samstagabend auch Gerhard Bieberle eine mehrstündige, zäh verteidigte Partie gewann, lagen drei Spieler gleichauf im Wettbewerb um die Eschweiler Schachmeisterschaft. Pokalverteidiger Dr. Peter Vossen, der Vorsitzende des Eschweiler Schachclubs Gerd Hüskens und Gerhard Bieberle: Jeder hatte 5,5 Punkte aus sieben Partien.

Die Feinwertung musste entscheiden: Peter Vossen verteidigte seinen Stadtmeistertitel, Platz 2 belegt Hüskens, den 3. Platz Bieberle.

Bei der Feinwertung werden Punktgewinne gegen starke Gegner höher gewichtet als die Siege gegen schwächere oder in der Tabelle niedriger stehende Spieler. Und da hatte der Titelverteidiger die Nase vorn. „Drei Spieler mit 5,5 Punkten vorn – die Tabelle ist wahrlich eine Aussage über die Spielstärke des Feldes“, resümierte Marc Wagemann, der Pressesprecher des ESC 21.

Die Offene Eschweiler Stadtmeisterschaft hatte am 19. Januar begonnen. An sieben Samstagen wurde gespielt, nicht „Jeder gegen Jeden“, sondern nach dem Schweizer System, bei dem möglichst gleich starke Spieler gegeneinander antreten. „Leider gab es in diesem Jahr nur 13 Teilnehmer“, bedauerte Turnierleiter Lukas Kellermann. Allmählich setzte sich eine Spitzengruppe ab, bestehend aus Stefan Rinner, Tobias Schüller, Gerhard Bieberle, Peter Vossen und Gerd Hüskens. Für jeden dieser fünf Spieler war in der letzten Runde der Sieg noch möglich.

Messzahl für die Spielstärke

Entsprechend spannend ging es am letzten Spieltag zu, auch wenn es eine kleine Vorentscheidung dadurch gegeben hatte, dass die Partie Vossen/Schüller vorgezogen werden musste. Vossen gewann, nun mussten seine Konkurrenten nachziehen. Das schafften Bieberle und Vorsitzender Hüskens auch, beide gewannen ihre Partie, doch die Feinwertung stellte dann die endgültige Reihenfolge fest.

Den Preis für den besten Spieler unter 1700 DWZ erhielt Wolfgang Röhmhild, den für den besten Spieler unter 1500 DWZ Friedhelm Schäfer. Die Abkürzung steht für „Deutsche Wertungszahl“, das ist eine Messzahl für die Spielstärke eines Schachspielers und ist mit der Elo-Zahl des Weltschachbundes vergleichbar. Ein Anfänger hat eine DWZ von etwa 500, ein Weltklassespieler über 2700. DWZ 1500 ist die Spielstärke eines normalen Vereinsspielers, 1700 eines überdurchschnittlichen Vereinsspielers.

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