Schach-AG: Nummer 1 zwischen Aachen und Köln

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Hoher Besuch im Rathaus: Die Spieler der Schach-AG der KGS Bergrath hatten in Begleitunmg von Andrea Leclaire und Ludwig Lennartz (Mitte) Bürgermeister Rudi Bertram eine Menge zu erzählen. Foto: A. Röchter

Eschweiler. Vor vier Jahren starteten sie bei Null. Auch heute noch müssen sie manchmal von ihren Stühlen aufstehen, um einen gegnerischen Läufer zu schlagen. Doch ihre Ergebnisse können sich mehr als sehen lassen.

Amtierender Mannschafts-Mittelrheinmeister, in den Jahren zuvor die Plätze zwei und fünf auf Mittelrheinebene, Teilnehmer an den NRW-Landesmeisterschaften, zweimal Vizemeister und nun kommender Meister der Aachener Schulmeisterschaften, bei der sie auch schonmal Gymnasiasten gegenübersitzen.

Die jungen Spieler der Schach-AG der Katholischen Grundschule Bergrath haben es weit gebracht. Und was viel wichtiger ist: Sie haben sehr viel Spaß gehabt, Freunde kennengelernt und Erfolgserlebnisse eingeheimst. Nun trafen Luca Baral, Johannes Fischer, Dean Geserick, Ole Lenzen, Mattis Drängmann, Jan Dambon, Luis Debald, Erik Widell, Kevin Steinheuer, Christian Lutter, Tim Kohnen und Tim Lennartz in Begleitung von Trainer und AG-Leiter Ludwig Lennartz sowie Andrea Leclaire, Leiterin der sich in Trägerschaft der AWO befindenden offenen Ganztagsschule an der KGS Bergrath, Bürgermeister Rudi Bertram. Grund: Sechs der zwölf Schachcracks verlassen die Grundschule in Bergrath in Richtung der weiterführenden Schulen. Doch keine Angst, die AG wird weiterhin bestehen, mit neuen Nachwuchsschachspielern.

„Die Schach-AG ist sehr beliebt. Und dies spricht sich natürlich in Bergrath herum“, erklärt Andrea Leclaire. Und Ludwig Lennartz ergänzt: „Die AG findet eigentlich nur einmal pro Woche für 45 Minuten statt. Doch die Jungs spielen auch an den anderen Tagen Schach“, so der Trainer, der vor vier Jahren von seiner Frau, die selber in der OGS mitarbeitet, angesprochen wurde, ob er sich nicht vorstellen könne, eine Schach-AG ins Leben zu rufen. Ludwig Lennartz konnte.

„Begonnen haben wir eigentlich ohne große Ambitionen. Doch schnell wurde klar, dass die Jungs den Wettkampf wollten und brauchten, um weiterhin Spaß am Schach zu haben“, blickt der Trainer zurück. „Heute ist die Mannschaft im Aachen-Kölner Raum das Nonplusultra“, berichtet er nicht ohne Stolz.

Beeindruckt zeigte sich auch Bürgermeister Rudi Bertram: „Eine solche Rückmeldung ist genau das, was wir aus einer OGS hören wollen. Es ist großartig, zu welchen Leistungen diese jungen Schüler fähig sind“, so der Verwaltungschef, der Andrea Leclaire und Ludwig Lennartz für ihr Engagement ausdrücklich dankte, bevor er zahlreiche Fragen der Kinder beantwortete und sie aufforderte, auch nach der Grundschule in Sachen Schach am Ball zu bleiben.

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