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SBZ und Berufskolleg Stolberg vereinbaren engere Zusammenarbeit

Von: akas
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Freuen sich über die erweiterte Kooperation: Werner Müller vom Berufskolleg (v.l.), Schulleiterin Ingrid Wagner, Heimleiter Bernhard Müller sowie René Maaßen, Mitglied des Städteregionstages. Foto: A. Kasties

Eschweiler/Stolberg. Ob in der Industrie, im Gesundheitswesen oder auch bei einer Versicherung: Der kaufmännische Beruf bietet eine Vielfalt von Einsatzmöglichkeiten. Die Entscheidung, in welche Richtung es gehen soll, fällt vielen jungen Menschen nicht leicht. Da ist es gut, wenn sie frühzeitig Einblick in die Praxis erhalten.

Um den Schülern diesen Entschluss zu erleichtern, will das Berufskolleg Simmerath-Stolberg fortan noch stärker mit dem Eschweiler Senioren- und Betreuungszentrum der Städteregion Aachen (SBZ) kooperieren. Hintergrund ist die inhaltlich neu ausgerichtete Höhere Handelsschule.

Ab dem kommenden Schuljahr können die Schüler dieses Bildungsganges zwischen drei Profilen wählen. In den Bereichen International Business, Finanzdienstleistungen sowie Gesundheits- und Sportmanagement sollen sie von Anfang den praktischen Aspekt der kaufmännischen Tätigkeit kennenlernen. Eine Praktikumszeit von insgesamt 24 Wochen ist nach dem Sommer Pflicht. Geleitet wird die neu ausgerichtete Höhere Handelsschule von Werner Müller, dem Leiter der Abteilung Wirtschaft und Verwaltung.

Für eine erste Orientierung im Gesundheitswesen biete das SBZ beste Voraussetzungen, findet Schulleiterin Ingrid Wagner. Schüler anderer Bildungsgänge haben bereits seit einigen Jahren die Möglichkeit, hinter die Kulissen des SBZ zu blicken. An die Erweiterung dieser Kooperation auf die Höhere Handelsschule setzen beide Einrichtungen große Hoffnungen, zumal das SBZ seit 2015 auch erstmals Kaufleute im Gesundheitswesen ausbildet.

„Es ist wichtig, dass Leute, die in der Schule überwiegend theoretisch geprägt werden, auch Praxisluft wittern“, sagte Bernhard Müller, Verwaltungsdirektor und Heimleiter des SBZ. Wenn sich auf diesem Wege frühzeitig qualifizierte zukünftige Auszubildende fänden, sei das für die Einrichtung umso besser. Auch René Maaßen vom Städteregionstag begrüßt die Vereinbarung zwischen den Einrichtungen der Städteregion stehen: „Wir sind froh, wenn die Politik helfen kann, die Partner zusammenzuführen.“

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