Eschweiler-Weisweiler - Saft von eigenen Äpfeln: Schlangestehen für die mobile Presse

Saft von eigenen Äpfeln: Schlangestehen für die mobile Presse

Von: se
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Michaela Koch (links) war am Donnerstag mit ihrer mobilen Saftpresse zu Gast in der Indestadt. Begeistert von dem leckeren Apfelsaft war Familie Montag, die sich die einzelnen Verarbeitungsschritte genau erklären ließ. Foto: Sonja Essers

Eschweiler-Weisweiler. Johannes Friederichs, Michaela und Franz-Willi Koch hatten am Donnerstag alle Hände voll zu tun. Mit ihrer mobilen Saftpresse waren sie an diesem Tag zu Gast in Weisweiler. Bereits am Morgen standen die Indestädter Schlange, um ihre Äpfel zu Saft verarbeiten zu lassen.

Die erste Apfelsaftpressaktion wurde vom Förderverein Propsteier Wald sowie der B.I.N.E. organisiert und wurde sehr gut angenommen. So auch bei Familie Montag aus Weisweiler. Jahr für Jahr sammelt die Familie zahlreiche Äpfel in ihrem Garten. „Bisher haben wir daraus immer Apfelkompott gemacht, aber so viel Kompott kann man gar nicht essen“, meinte Eva Montag. Sie freute sich über die mobile Saftpresse aus Kreuzau, die an diesem Tag vor der Weisweiler Burg Halt machte.

Besonders interessiert waren kleine und große Apfelfreunde an den verschiedenen Bearbeitungsschritten, die Johannes Friedrichs ihnen ganz genau erklärte.

Dünger und Tierfutter

Über ein Förderband gelangte die leckere Frucht in ein Wasserbad. Nach dem Waschen stand dann das Zerkleinern auf dem Programm. Das Ergebnis war die so genannte Apfelmaische, aus der der Saft gepresst wurde. Die Maische, die nach dem Pressen übrig bleibt, werde entweder als Dünger verwendet oder an die Tiere im Wald verteilt, erklärte Michaela Koch. Im nächsten Schritt wurde der gepresste Saft dann auf rund 80 Grad erhitzt. „Der Saft muss pasteurisiert werden, damit er haltbar ist“, sagte Koch. Ungeöffnet sei das Getränk, das von Koch in Fünfliter-Beutel abgefüllt wurde, ein gutes Jahr haltbar. Sobald man den Beutel öffnet, müsse man den Saft innerhalb von zwei Monaten trinken.

Zwischendurch konnten Eva Montag und ihre beiden Kinder den Saft bereits probieren und waren begeistert. Ganze 100 Liter Apfelsaft nahmen sie an diesem Tag mit nach Hause.

Zufrieden war auch Michaela Koch, die im kommenden Jahr mit ihrer mobilen Saftpresse gerne wieder in die Indestadt kommen würde.

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