Eschweiler - RWE und Indeland-GmbH loben zum dritten Mal den Klimaschutzpreis aus

RWE und Indeland-GmbH loben zum dritten Mal den Klimaschutzpreis aus

Von: pan/tim
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Eschweiler. Umweltschutz lohnt sich. Nicht nur für nachfolgende Generationen und die eigene Gesundheit, sondern auch finanziell, denn RWE und die Indeland-GmbH loben wieder den Klimaschutzpreis in Eschweiler aus.

Zum dritten Mal werden insgesamt 5000 Euro für Projekte und Aktionen ausgeschüttet, die die Umwelt und Ressourcen schonen.

Im vergangenen Jahr erhielt die Gesamtschule Waldschule die Auszeichnung. Dort hatten die Schüler der Umwelt-AG unter der Leitung des Biologielehrers Patrick Frenkl auf dem Schulgrundstück einen Naturlehrpfad mit Schmetterlingsgarten, Insektenhotel und Teich angelegt.

Dazu errichteten sie eine Trockenmauer, die nun zahlreichen Reptilien als Refugium dient, legten einen Reisighaufen an, der auch von Igeln als Unterschlupf genutzt werden kann, und versahen den Baumbestand der Schule mit Informationstafeln. Außerdem wurden Nistplätze für Fledermäuse eingerichtet und mit Kameras versehen, so dass die nachtaktiven Tiere während ihrer Ruhezeit beobachtet werden können.

Heute dient der Naturlehrpfad, der in etwa die Größe eines halben Fußballfeldes besitzt, auch als „grünes Klassenzimmer“, so dass die Schüler bei gutem Wetter den Unterricht nach draußen verlegen können. Und das gilt nicht nur für den Biologieunterricht, sondern auch für alle übrigen Fächer.

Kein Wunder also, dass die Waldschule auch das Zertifikat „Nationalparkschule“ trägt, das aus der Kooperation mit dem Nationalpark Heimbach hervorging. Die 5000 Euro aus dem Klimaschutzpreis flossen in die weitere Schulhofgestaltung ein.

Vor zwei Jahren wurden mehrere Projekte bedacht: 1800 Euro gingen an den Förderverein des Familienzentrums Jahnstraße, wo ein eigener Kräuter- und Gemüsegarten angelegt worden war. Die Arbeitsgemeinschaft Bildung und Nachhaltige Entwicklung (BINE) erhielt die gleiche Summe für verschiedene Projekte zum Thema naturnahe Erziehung, Umweltschutz und Nachhaltigkeit.

Das Müllprojekt der Willy-Fährmann-Schule führte nicht nur zu einem sauberen Schulhof, sondern auch zu einem 800-Euro-Zuschuss für die Schulkasse. Die energieeffiziente Weihnachtsbeleuchtung des Citymanagement-Vereins Eschweiler bedachte man mit 300 Euro. Die gleiche Summe ging an die Ortsgruppe Eschweiler der Naturfreunde, die regelmäßig Wanderungen anbietet und zu diesen Gelegenheiten stets nur öffentliche Verkehrsmittel nutzt.

Vielfältige Möglichkeiten

Es bestehen also vielfältige Möglichkeiten, sich am Klimaschutzpreis zu beteiligen. „Wichtig ist es, die Sensibilität für die Umwelt zu schärfen“, sagt André Bauguitte von RWE. Dies gelte sowohl für Kinder und Jugendliche, aber auch für Erwachsene. Dazu winkt das Preisgeld in Höhe von 5000 Euro. Mitmachen lohnt sich!

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