RWE-Pensionär-Vereinigung: Jubiläum in Wohnzimmer-Atmosphäre

Von: lbe
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Beim Bunten Nachmittag der RWE
Beim Bunten Nachmittag der RWE-Pensionäre sorgten die Blechharmoniker für Stimmung. Foto: Laura Beemelmanns

Eschweiler. „Wir wollen lachen und Spaß haben, uns unterhalten und unterhalten lassen”, posaunt Helmut Winterich, Vorsitzender der Pensionär-Vereinigung RWE AG Kraftwerk Weisweiler, in eine bis zum letzten Sitzplatz gefüllte Festhalle Weisweiler.

Die 430 Gäste trafen zusammen, um den 40. Bunten Nachmittag der Pensionär-Vereinigung zu feiern. Was einst im Jahr 1972 als karnevalistische Veranstaltung seinen Ursprung fand, ist nun „der Höhepunkt der Vereinigung”, sagt Winterich, und schon lange nicht mehr karnevalistisch. An diesem Abend waren erstmals einige neue Mitglieder im Saal, zudem einige der Frauen, deren Männer vor vielen Jahren den Verein gründeten. Und schon nahm ein wunderbarer Abend seinen Lauf.

Der dezente Klang von Swing, klassischem Walzer und auch Pop-Musik schwirrte durch die Halle, Geplauder schaffte eine gemütliche Wohnzimmer-Atmosphäre und das Geklimper von Besteck und Gläsern verriet, dass die kalte Platte mundete. Roastbeef, Salat, Geflügel und Brötchen ließen die Gäste für einen kurzen Moment verstummen, dann jedoch läuteten die Blechharmoniker aus Köln eine neue Runde ein. Sie zauberten aus Trompeten, Tuba, Horn und Posaune sowie mitreißenden Grimassen einen fabelhaften Auftritt. Kaum verstummte die letzte Gabel, ertönte ohrenbetäubendes Gelächter im ganzen Saal.

Einer lachte lauter als der andere und innerhalb weniger Sekunden hatten die fünf Blechharmoniker um die Dame der Runde Ruth Funke die Pensionäre und ihre Familien auf ihrer Seite. Und dann kam „Änne aus Dröpplingsen” - Komikerin. Eine leicht versaute, etwas ältere Dame mit Hut und Gehwägelchen, die gewillt war mit dem Publikum zu flirten - koste es, was es wolle. Innerhalb weniger Sekunden stellte sie fest, was dieses Publikum für ein Potenzial birgt, doch ihr sei lediglich die Rente wichtig.

Ein gut gefülltes Portemonnaie könne auch über dicke Bäuche hinweg trösten. Schließlich seien in den Bauchnabeln immer mal wieder gerne Flusen zu finden. Änne greift in Fällen wie diesen einfach zum Handstaubsauger. Als Änne sodann mit wehenden Fahnen ihr geliebtes Publikum verließ, folgte gleich ein neues Highlight. Die Showtanzgruppe „Dancefire” aus Lammersdorf bezauberte mit bunten und aufwendigen Kostümen. Der Komiker Georg Leiste brachte einen Mix aus Comedy, Akrobatik und Clownerie auf die Bühne, was wiederum für ein begeistertes Publikum sorgte. Die Pensionäre hatten sich ganz schön was einfallen lassen.

Einige Plaudereien

Neben dem üblichen gemütlichen Beisammensitzen, einigen Plaudereien über dies und das und vielen bekannten Gesichtern, war dies eine wahrhaftige „Show”. Eine Show mit vielen Talenten auf der Bühne und vielen Lachern vor der Bühne. Passend zu diesem Nachmittag spielte das „Siggi-Prokein-Trio” Lieder wie Peter Maffays „Ich wollte nie erwachsen sein”. Denn tief in ihnen, sind sie doch alle Kinder geblieben.
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