RWE-Ausbildungstag: Die Azubis fräsen kleine Indemänner

Von: se
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Sie sind die Fachmänner für Schaltungen: Paul Kowalewski (links) und Ümit Balci machen derzeit in der Ausbildungswerkstatt des RWE in Weisweiler eine Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik. Foto: Sonja Essers

Eschweiler-Weisweiler. In der Ausbildungswerkstatt des RWE in Weisweiler wurde am Samstag fleißig gelötet und gefräst. Beim Infotag der Ausbildung präsentierten sich die Auszubildenden von ihrer besten Seite und beantworteten den vielen interessierten Schülern ihre Fragen.

Die Auszubildende Bianca Willers ist bereits ein „alter Hase“. Die 21-Jährige macht eine Ausbildung zur Zerspanungsmechanikerin und ist bereits im dritten Ausbildungsjahr. Am vergangenen Samstag zeigte sie den neugierigen Besuchern, wie man fräst und eine NC-Zyklenmaschine bedient.

Damit die Gäste den Infotag der Ausbildung so schnell nicht vergessen, hatten sich die Azubis etwas Besonderes überlegt. Sie frästen kleine Indemänner aus Aluminiumplatten und verteilten diese an die Schüler und deren Eltern. „Unsere Azubis hatten die Idee dazu und haben auch das Programm selbst geschrieben“, sagte Jürgen Frings, Teamleiter für die Elektroberufe.

Suche nach dem Traumberuf

Während im Erdgeschoss fleißig gefräst wurde, beschäftigten sich die Auszubildenden auf der ersten Etage der Ausbildungswerkstatt mit verschiedenen Schaltungen. So auch Paul Kowalewski und Ümit Balci. Die 19- und 18-Jährigen machen derzeit eine Ausbildung zum Elektroniker für Betriebstechnik und erklärten den Besuchern unter anderem, wie eine parallele Ein- und Ausschaltung funktioniert.

Das Bewerbungsverfahren für die Ausbildungsplätze 2015 hat zwar bereits begonnen, jedoch hatten Schnellentschlossene an diesem Tag die Möglichkeit, sich online zu bewerben. Wer seinen Traumberuf noch nicht gefunden hatte, nutzte die Möglichkeit, sich über die 19 verschiedenen Berufsbilder zu informieren, die der Konzern anbietet.

Im sogenannten Rheinischen Revier, zu dem neben dem Standort Weisweiler auch die Ausbildungszentren in Grefrath, Gustorf und Niederaußem zählen, sollen im kommenden Jahr 140 neue Auszubildende eingestellt werden, sagte Frings und fügte hinzu: „Dieser Standort bekommt im nächsten Jahr 40 neue Azubis.“

Nicht nur den Besuchern schien der Infotag bestens zu gefallen. Auch die Auszubildenden hatten sichtlich Spaß daran, die vielen Fragen zu beantworten und sich von ihrer besten Seite zu präsentieren.

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