Eschweiler - Rückblick: Schlachthof und See stehen in der Kritik

Rückblick: Schlachthof und See stehen in der Kritik

Von: Tobias Röber
Letzte Aktualisierung:
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Prägendes Thema zum Jahresstart 2013: die Wasserqualität des Blausteinsees. Inzwischen gilt dort ein Fütterungsverbot.
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Frühjahrsputz: Aus einer Facebook-Gruppe entwickelte sich eine Initiative, die im März die Innenstadt fegte. Auch Kinder der Willi-Fährmann-Schule packten mit an.

Eschweiler. Blausteinsee und Karneval bestimmen die Schlagzeilen zum Beginn des Jahres 2013. Die schlechte Wasserqualität im See sorgt für Unruhe. Immerhin: Ein Betreiber für ein Restaurant ist gefunden. Die ersten sechs Monate 2013 im Überblick:

Januar

Neues Domizil: Das Ago-Seniorenzentrum ist zum Jägerspfad umgezogen. Den Start ins neue Jahr feiern über 100 Senioren im neuen Zuhause.

„Unliebsame“ Nachbarn: Betonklötze machen die Geschäftszeile der Rue de Wattrelos zur Lkw-Parkplatz-freien Zone.

Verurteilt: Pantelis A. (20) und Kim H. (22) sind wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung bei einem beinahe tödlichen Vorfall im Jahr 2010 nachts in der Schnellengasse angeklagt. A. bekommt eine Jugendstrafe von einem Jahr und drei Monaten auf Bewährung, dazu muss er 50 Sozialstunden ableisten und die Kosten des Verfahrens tragen. Sein Kumpel Kim H. (22) erwischt es wesentlich härter: Er bekommt wegen versuchten Totschlags eine Jugendstrafe von drei Jahren.

Alaaf: Prinz Wolfgang II. und Zeremonienmeister Frank werden bei der Prinzenproklamation in der Dürwisser Festhalle bejubelt.

Launische Diva: Mit dem Aus der 150-Megawatt-Blöcke in Weisweiler endet ein Stück Kraftwerksgeschichte. 57 Jahre zuvor war im Kraftwerk Weisweiler der Bau des Blocks C abgeschlossen worden.

Volle Einrichtungen: Laut der jüngsten Tagung des Aufsichtrates der BKJ (Betreuungseinrichtungen für Kinder und Jugendliche) werden im Sommer 204 Kinder abgelehnt, 117 U3 und 87 Ü3. Die Stadt will an Lösungen arbeiten. Ende des Monats verkündet Kämmerer Manfred Knollmann: „Wir werden zum 1. August 2013 kein Kind unversorgt lassen.“

Verbot: Der Schlachthof der FVE (Fleischversorgung Eschweiler) darf vorübergehend keine Rinder mehr töten. Dies hat die Städteregion Aachen dem Betreiber wegen technischer Mängel in der Anlage bis auf weiteres verboten. Damit folgt die Behörde einer Weisung des Landesamts für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz des Landes NRW (LANUV).

Premiere: Zum ersten Mal ruft der Muezzin an der Wollenweber-straße zum Freitagsgebet.

Dienstantritt: Oberst Michael Hochwart neuer Kommandeur der „FSL/FSHT“ (Technische Schule Landsysteme und Fachschule des Heeres für Technik). in Aachen und Eschweiler.

Spendenfreudig: Sternsinger sammeln stolze 44861,68 Euro an den Eschweiler Türen.

Wechsel: Rudi E. Lennartz tritt aus der CDU aus und den Piraten bei. Sein Ratsmandat behält er. Parteichef Willi Bündgens dazu: „Lennartz ist auf mich zugekommen und hat mir schlicht mitgeteilt, dass er – falls ich ihm keinen Listenplatz unter den ersten Zehn zusage – aus der CDU austreten und sich den Piraten anschließen werde.“

Kurswechsel: Die Blausteinsee-GmbH schließt einen Gastronomie-Betreibervertrag mit der Haus Lersch GbR. Weil sich ein Großinvestor für das ursprüngliche Gesamtvorhaben mit Restaurants, Appartments und Hotel am See bisher nicht finden ließ, hatte die See-GmbH einen Strategiewechsel unternommen: Kleinteilige Vermarktung lautet nun die Devise.

Glückwunsch: Die KG Rote-Funken-Artillerie wird 100 Jahre alt.

Dauerthema: Die Röthgener müssen noch länger mit dem Nadelöhr am Sticher Berg leben. Die Städteregion gibt eine Untersuchung in Auftrag, ob man die gefährliche Situation nicht mit einer anderen Verkehrsführung und Ampelanlage entschärfen könnte. Dies ist neu, denn die Städteregion, die Deutsche Bahn AG und die Stadt Eschweiler hatten vor Monaten eine sogenannte Planungsvereinbarung ausgehandelt, wie die Durchfahrt für den Verkehr erweitert werden kann. Geschätzte Baukosten: sechs Millionen Euro, wovon die Stadt und die Städteregion 1,2 Millionen Euro zu tragen hätten.

Jubiläum: Zarah Leander, Willy Millowitsch, Heinz Erhardt, Rudi Carrell – auf ihrer Bühne haben schon die ganz Großen des Showbusiness gestanden. Jetzt feiert die Weisweiler Festhalle ihren 50. Geburtstag.

Wechsel: Wirtschaftsbetriebe Eschweiler GmbH sind wieder eine hundertprozentige Tochter der Stadt. Der mit 49 Prozent beteiligte Partner Schönmackers Umweltdienste GmbH gibt nicht nur seine Anteile zurück, sondern zahlt zudem einen Millionenbetrag an die Stadt. Der Vertrag zwischen den beiden Partnern war im Jahr 2002 in Kraft getreten und sollte ursprünglich bis zum Jahr 2021 laufen.

Emotional: Der Verein Heimatfreunde Kinzweiler steht nach über 50 Jahren kurz vor der Auflösung. Es mangelt an aktivem Nachwuchs.

Mangelhaft: Es wird bekannt, dass das Wasser des Blausteinsees mit dieser Note vom Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW „ausgezeichnet“ worden ist. Wasservögel sind laut Blausteinsee-GmbH der Hauptgrund.

Attraktivität steigern: Fünf Durchfahrtverbotsschilder für Lkw werden in Weisweiler aufgestellt und sollen den Schwerlast-Durchgangsverkehr aus dem Ortszentrum heraushalten.

Februar

Neue Position: Joachim Herzog ist neuer Schulleiter an der Gesamtschule.

Aufgehoben: Rund einen Monat nach dem Verbot gibt die Städteregion die Anlage auf dem Schlachthof wieder frei.

Jecke Tage: Der Straßenkarneval lockt wieder Tausende Besucher in die Eschweiler Innenstadt. Das Jecke-Tön-Projekt und die zahlreichen Umzüge mit dem Höhepunkt am Rosenmontag sind ein voller Erfolg.

Wieder der Tunnel: Die Eschweiler Politiker sind sauer auf ihre Kollegen in der Städteregion. „Das, was die Städteregion macht, ist ein Schlag ins Gesicht!“ ärgert sich SPD-Fraktionschef Leo Gehlen im Planungsausschuss des Stadtrats. Die Nachfolgeorganisation des Kreises Aachen will mit einem Gutachten herausfinden, ob die Unterführung am Stich mit einer anderen Verkehrsführung und einer Ampelanlage entschärft werden kann. Die Regionspolitiker stimmen zu. Die Stadt Eschweiler befürchtet, dass dadurch die Aufweitung der tunnelartigen Unterführung auf den St.-Nimmerlein-Tag verschoben wird. Im Planungsausschuss ist von „taktischen Spielereien“ der Städteregion die Rede.

Andere Nutzung: Der Solarpark auf dem Röher Sportplatz soll kommen: Der Planungsausschuss beschließt, den im Vorjahr gefassten Aufstellungsbeschluss für die notwendige Änderung des Flächennutzungsplans aufzuheben und diesen Plan mit einem etwas kleiner gefassten Gebiet erneut auf den Weg zu bringen.

Alles vorbei: Und zwar am Aschermittwoch. Prinz Wolfgang II. und Zeremonienmeister Frank haben bei der Verbrennung des Äezebärs ihren letzten großen Auftritt als Narrenherrscher.

Erfolg: Die Inde-Singers gewinnen erneut souverän den „Loss mer singe“-Wettbewerb gegen hochkarätige Konkurrenten aus Köln und Eschweiler.

Ende des Vereins: Der Freundeskreis Heimat- und Handwerksgeschichte existiert nicht mehr. In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung in Dürwiß stimmen alle acht anwesenden Mitglieder für die Auflösung des vor 21 Jahren gegründeten Vereins.

Gemeinsam: Preußen Hastenrath feiert 100. Geburtstag und spricht öffentlich über eine Fusion mit dem SV Nothberg.

Verbot: Erste Maßnahmen sind eingeleitet, die Qualität des Blausteinseewassers zu verbessern. Unter anderem ist es verboten, Wasservögel zu füttern.

Lebensmittel: Der Gastronomieversorger Hannen ist mit Rinderhackfleischgranulat beliefert worden, in dem pferdespezifische DNA festgestellt worden ist. Dies geht aus einer entsprechenden Schnellwarnmeldung an die Städteregion Aachen hervor. Der Ursprung des Fleisches stammt von einem polnischen Fleischerzeuger. Es ist offenbar von Polen über Dänemark nach Deutschland geliefert worden. Wo genau das Pferdefleisch eingemischt wurde, ist nicht bekannt. Die Eschweiler Firma holt mit einer eigenen Rückrufaktion die noch verfügbaren Restmengen des betroffenen Granulats zurück, wie die Städteregion mitteilt. Nach Angaben der Firma Hannen handelt es sich um 350 Kilogramm.

Kinderarmut: Jedes vierte Kind in Eschweiler gilt per Definition als arm. 21 Prozent der Indestädter unter 18 Jahren leben aktuell von Hartz-IV-Leistungen. In absoluten Zahlen ausgedrückt: Etwa 2100 Kinder und Jugendliche sind betroffen. Damit liegt die Stadt noch über dem Bundesdurchschnitt. Diesen alarmierenden Zahlen will Eschweiler mit einem Netzwerk gegen Kinderarmut begegnen. Eine Auftaktveranstaltung findet im Rathaus statt, zu der neben Vertretern von Wohlfahrtsverbänden und Schulen auch Verantwortliche in Vereinen eingeladen waren.

Streik: Der Lehrerstreik macht sich auch an den Eschweiler Schulen bemerkbar. An der Gesamtschule Waldschule und an der Hauptschule Stadtmitte fällt Unterricht aus. An der Gesamtschule beteiligen sich zehn angestellte Lehrer an der Aktion der Gewerkschaft, in der Hauptschule sind es vier. Zum Warnstreik hatte die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) aufgerufen. Die GEW fordert mit Verdi, der Gewerkschaft der Polizei (GdP) und dem Beamtenbund 6,5 Prozent mehr Geld für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst.

 

März

 

Arbeitslosenzahlen: Kein Silberstreif am Horizont des Eschweiler Arbeitsmarktes: Die Arbeitslosigkeit steigt von Januar auf Februar um 59 auf 2865 Personen. Das sind 183 Arbeitslose mehr als vor einem Jahr.

Panne: Bei einem Schwertransport geht eine 52 Meter lange und über 51 Tonnen schwere Röhre nach wenigen Metern verloren. Von Eschweiler aus sollte das Gefährt auf die rund 380 Kilometer lange Reise nach Bremen gehen, um dort vom Neustädter Hafen aus zu einem Großkunden in die USA verschifft zu werden.

Kitaplätze: Die Stadt muss tief in die Tasche greifen, um die erforderlichen Kindergartenplätze im Sommer bereitzustellen. Nach zahlreichen Gesprächen mit Trägern und auch Eltern steht fest, wie kurzfristig zusätzliche Plätze für Kinder geschaffen werden. Die Übergangslösungen sollen zunächst für zwei Jahre gelten.

Spende: Die Regionalinitiative der Eschweiler Zahnärzte überreicht 18750 Euro an den Kinderschutzbund. Das Geld stammt aus der Zahngoldsammlung, die die Zahnmediziner seit Jahren zu Gunsten des Kinderschutzbundes veranstalten.

Kreativ: Eschweiler Jugendliche machen mit dem Projekt „Face“ Front gegen rechtes Gedankengut. Es wurde vom Netzwerk der Eschweiler Schulsozialarbeiter und der Mobilen Jugendarbeit erdacht.

Immenhofkinder: Ein neuer Nothberger Kindergarten soll seinen Betrieb aufnehmen. In ihrer Sitzung beschließen die Mitglieder des Jugendhilfeausschusses einstimmig, die Elterninitiative als Träger der freien Jugendhilfe anzuerkennen.

Freiheitsstrafe: Eine Haftstrafe von vier Jahren wegen Freiheitsberaubung und Kindesentzug muss der aus dem Irak stammende Ribwar K. (34) verbüßen. Im August 2012 hatte Ribwar K. die fünfjährige Dilara aus Aachen entführt und das Mädchen 13 Tage an einem unbekannten Ort festgehalten. In Eschweiler war das Mädchen befreit worden.

Sanierung: Das Dach auf einem Gebäude der Weisweiler Grundschule wird erneuert. Die Kommune muss dafür allerdings tief in die Tasche greifen: 420000 Euro soll das neue Satteldach kosten.

Schneechaos: Trotz Großeinsatz der Wirtschaftsbetriebe herrscht auf vielen Straßen Ausnahmezustand. Staus und Unfälle ließen sich nicht vermeiden.

Neubau: Der Rat beschließt, den dreigruppigen Kindergarten an der Gartenstraße zu bauen. Kosten: 1,2 Millionen Euro.

Verschwunden: Ein mysteriöser Unfall auf der Autobahn 4 Richtung Köln stellt die Polizei vor Rätsel. Ein schwarzer Wagen mit Frankfurter Kennzeichen kommt kurz hinter der Raststädte Aachener Land Süd von der Autobahn ab, stürzt eine Böschung hinunter und bleibt an der Straße „Glücksburg“ liegen. Von dem Fahrer jedoch fehlt jede Spur.

Rote Zahlen: Als eine der ersten Kommunen der Städteregion liegt Eschweiler die Genehmigung der Etats 2013 vor. Allerdings ist die Verfügung, die Städteregionsrat Helmut Etschenberg unterzeichnet hat, wie schon in den vergangenen Jahren mit einigen Bedenken verbunden. Die „Planungsansätze sind mit deutlichen Risiken behaftet“, heißt es darin. Die Stadt rechnet mit einem Minus in Höhe von zehn Millionen Euro.

Ausgezeichnet: 25 Städte und Kreise in Nordrhein-Westfalen erhalten für ihr kommunales Europa-Engagement die Auszeichnung „Europaaktive Kommune in Nordrhein-Westfalen“. Eschweiler gehört dazu.

Väterchen Frost: Die frostigen Temperaturen halten viele Indestädter von einem Besuch des Stadtfestes ab. Die wenigen Gäste werden bestens unterhalten.

Solidarität: Die Eschweiler Bürgerinitiative „Gemeinsam gegen Neonazis“ unterstützt die Proteste gegen die jährlichen Aufmärsche von Neonazis in Stolberg. Als Teil des regionalen Bündnisses „Stolberg nazifrei“ wollen die Indestädter auch in diesem Jahr gegen Rassismus, Faschismus und Antisemitismus demonstrieren.

Alle packen an: Die „Sensibilisierungs- und Aufräumtruppe Blausteinsee und Umgebung“ ruft unter dem Motto „Wetten, dass alle blitzsauber machen?!“ zu einer Putzaktion auf, an der sich viele Bürger beteiligen.

Anwalt der kleinen Leute: Nicht nur der Eifelverein und die CDU trauern um das Dürwisser „Urgestein“ Hubert Casel.

Berührend: Von József Ács vollendetes Requiem von Ruggero Leoncavallo feiert in der vollbesetzten Kirche Peter und Paul seine ergreifende Deutschland-Premiere.

April

„Superhirn“: Fernsehmoderator Jörg Pilawa ist mit einem TV-Team in Chae Seung-Euns Sportschule Eschweiler zu Gast. Der Indestädter tritt in der „Superhirn“-Show auf.

Kalter Ostwind: Bürger von Neu-Lohn wundern sich über schwarzen Staub aus der Kraftwerksreststoffdeponie, der auf, rund um und in ihre Häuser geweht ist. Starker Ostwind und sehr kalte Temperaturen sind der Grund, sagt der Kraftwerksbetreiber, der Maßnahmen einleitet.

Neue Ideen: Die Röher Bürger wollen den geplanten Solarpark auf dem Sportplatz abwenden. Mehrere Politiker schauen sich dort um. Nicht alle Einwohner sind mit den Plänen, den Sportplatz selbst zu bewirtschaften, einverstanden. Kurz darauf legt die SPD die Pläne eines Solarparks erstmal auf Eis.

Erfolg: Der Aufmarsch der Neonazis in Stolberg, gegen den auch Eschweiler protestieren, bleibt aus.

Alaaf: Beim „Carnaval“ in Wattrelos sind auch 120 Uniformierte aus Eschweiler dabei.

Mundart-Export: De Kröetsch, mehrfach bei der Närrischen Hiotparade im WDR erfolgreich, feiern 30. Geburtstag.

Ablösung: Die Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie am St.-Antonius-Hospital hat zwei neue Chefärzte: Dr. Oliver Heiber und Dr. Ture Wahner treten in die Fußstapfen ihres ehemaligen Chefs Dr. Werner Birtel.

Wiedergewählt: Hans Graaf bleibt weiter an der Spitze des Haus- und Grundbesitzervereins.

„Wat Dhammaniwasa“: Mit dem Songkran-Fest feiern die Buddhisten in das neue Jahr.

Protest: Interessengemeinschaft Röher Sportplatz überreicht eine Liste an Bürgermeister Rudi Bertram. 609 Bürger unterschreiben gegen den Solarpark.

Das Warten hat ein Ende: Die Arbeiten am 2. Bauabschnitt der L238n, der Ortsumgehung Pumpe, laufen. Ein Forstunternehmen rodet das Areal am Hohen Stein, durch das die Straße führt; kurz danach rollen die Bagger an.

Weiter im Amt: Willi Bündgens wird als Vorsitzender des CDU-Stadtverbands bestätigt.

Attraktionen: Die Kirmes auf dem Drieschplatz lockt wieder viele Besucher an.

Ära geht zu Ende: Die Jukebox Heroes geben ihre Abschieds-Party in der Weisweiler Festhalle.

Mai

Buntes Programm: Der 5. Familientag der Städteregion Aachen lockt Tausende Besucher an und auf den Blausteinsee.

Großeinsatz: Eine Lagerhalle zwischen Auerbach- und Aachener Straße steht in Flammen. 133 Feuerwehrleute und andere Helfer sind im Einsatz.

Schwimmvergnügen: Das Freibad Dürwiß öffnet seine Pforten. Die Stadt hat weitere 610 000 Euro in die Eschweiler Bäder investiert.

Unmut: Christel Ellerich soll am 1. August neue Leiterin der Bischöflichen Liebfrauenschule werden. Viele Lehrer der Schule sind mit der Art und Weise, wie das Bistum die Stelle besetzt hat, nicht einverstanden.

Geburtstag: Die Golfanlage Haus Kambach feiert 20-jähriges Bestehen.

Baustelle: Umfangreiche Baumaßnahmen an der Dechant-Deckers-Straße beginnen. In die Kanalbauarbeiten vor dem St.-Antonius-Hospital investiert die Stadt 297 000 Euro.

Juni

Erneutes Verbot: Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen ordnet die Schließung des Eschweiler Schlachthofs an. Dieses Mal sollen sich Mitarbeiter falsch verhalten haben.

Erste Wände stehen: Die lang ersehnte Gastronomie am Blausteinsee nimmt Formen an, und das Richtfest wird gefeiert. Der Pavillon geht in Betrieb, das Restaurant soll im Frühjahr 2014 fertig sein. Über 1,4 Millionen Euro investiert die Stadt.

Fleißige Helfer: Daniel Kessler, Manuel Schendel, Ralf Becker und Andreas Engels vom Deutschen Roten Kreuz sind bei der Flutkatastrophe in Magdeburg vor Ort.

Top-Musik: Das Eschweiler Music Festival lockt wieder Tausende Besucher in die Innenstadt. Unter anderem steht Toto-Legende Bobby Kimball auf der Bühne, der sich im Nachhinein noch per E-Mail bei Kulturmanager und EMF-Organisator Max Krieger bedankt.

Sanierung: Die Städteregion beschließt, dass die Erich-Kästner-Schule an der Wilhelminenstraße erhalten bleibt. Dort werden derzeit Bergbauschäden beseitigt.

Baustelle: Für 8,7 Millionen Euro baut das St.-Antonius-Hospital eine neue onkologische Ambulanz.

Der nächste Teil unserer Jahresrückblicks folgt am Montag.

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