Rotes Licht statt freier Fahrt?

Von: André Schaefer
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Aachen/Eschweiler. Noch ist kein Licht am Ende des Tunnels zu sehen. Eine endgültige Entscheidung zur angespannten Verkehrssituation im Bereich der Bahnunterführung auf der Kreisstraße 33 in Eschweiler-Stich ist jedenfalls noch nicht gefallen. Der Ball liege nun bei der Stadt Eschweiler, hieß es bei den Vertretern der jüngsten Bauausschusssitzung der Städteregion Aachen.

Schließlich wurden der Stadt Eschweiler die in der vergangenen Bauausschusssitzung vorgestellten Untersuchungsergebnisse einer Variantenuntersuchung zur Verfügung gestellt. Heißt konkret: Neben der kostenintensiven Bauwerkserweiterung wurden zwei weitere Alternativen vorgelegt, die kurzfristig mit einem deutlich geringeren finanziellen Aufwand realisiert werden könnten (wir berichteten).

Variante 1 sieht vor, durch eine Koordinierung der Signalprogramme der Lichtsignalanlagen der benachbarten Knotenpunkte K33/Odilienstraße und K 33/Florianweg die Anzahl der Fahrzeugbegegnungen im Tunnel auf ein Minimum zu reduzieren.

Eine weitere Möglichkeit wäre, durch Errichtung einer neuen Lichtzeichenanlage im Bereich der Eisenbahnüberführung in Verbindung mit der Schaffung einer Einbahnregelung im Tunnelbauwerk Begegnungsverkehre komplett auszuschließen.

Eine Rückmeldung, für welche Variante man sich letztlich entscheide, steht bislang seitens der Stadt noch aus. „Wir sind gespannt, wie die Stadt Eschweiler die bisherige Resonanz auf die vorgestellten Varianten bewertet“, sagte CDU-Vertreter Dieter Gronowski im Rahmen der Sitzung.

Gewartet wird derzeit zudem auf eine Antwort der Deutschen Bahn AG, die gemeinsam von der Stadt und der Städteregion beauftragt wurde, den abgestimmten Entwurf einer Planungsvereinbarung zum Bau eines Eisenbahnüberführungsbauwerkes zu prüfen. Die rechtliche Prüfung dauere derzeit noch an, heißt es seitens der Bahn AG.

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