Roger Ciceros Musik soll im Talbahnhof weiterleben

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Eschweiler. Seit vielen Jahren präsentieren die Big Bandits unter der Leitung von Werner Hüsgen immer wieder neue interessante Projekte, die den Klangkörper einer Big Band mit verschiedenen Genres und Komponisten aus dem Jazz und jazzverwandten Bereichen konfrontieren.

Erwähnt seien hier das vielbeachtete Programm „Sounds of Today“ mit der Jazz-Montreux-Gewinnerin Sabine Kühlich und das „Mama Africa“-Projekt mit afrikanischen Gast-Musikern. Nun Konzert präsentiert die Band nun die Musik von Roger Cicero. Das Konzert ist am Samstag, 13. Mai, ab 20 Uhr im Talbahnhof.

Ciceros Mischung aus klassischem Big-Band-Swing und deutschen Texten war der Überraschungserfolg der deutschen Musikszene der vergangenen zehn Jahre. Während seine Musik an die Traditionen des amerikanischen Big-Band-Jazz der 60er und 70er Jahre anknüpft, angereichert mit Elementen aus Soul und Funk, bringen seine Texte ein neues, frisches Element ein.

Kleine Geschichten, teils poetisch, teils romantisch, niemals platt, oft auch selbstironisch, behandeln mit Witz und Tiefgang den Geschlechterkampf und andere wesentliche Themen des Lebens und fügen sich wunderbar in den fetten Big-Band-Sound ein.

Vom überraschenden, tragischen, frühen Tod von Roger Cicero im März 2016 wurde die ganze Musikwelt geschockt. Um so wichtiger erscheint es, dass Ciceros Musik auch ohne ihn weiterlebt und auch live gespielt wird – sie ist es wert!

Für den exponierten Gesangspart konnten die Big Bandits den Kölner Sänger Max Weise gewinnen. Er hat schon einige Konzerte mit der Band gegeben, verbrachte dann ein Jahr als Fulbright-Stipendiat an der Manhattan School of Music in New York – und ist nun wieder mit der Band unterwegs.

Die Big Bandits haben Ciceros Musik neu arrangiert – zugeschnitten auf eine Präsentation nahe am Publikum – Freiräume für kreative solistische Einlagen geschaffen und dem Programm neue Songs hinzugefügt, so dass eine nicht nur für den Jazzfan begeisternde Präsentation entstanden ist.

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