Röthgen: Neue Häuser, schlechte Straßen und viele Raser

Von: se
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Die Mitglieder des SPD-Ortsvereins Eschweiler West trotzten dem Regen und führten gemeinsam mit Hermann Gödde (1. von rechts) ihre Ortsbegehung durch. Foto: Sonja Essers

Eschweiler-Röthgen. Schlechtere Witterungsverhältnisse hätte man sich für eine Ortsbegehung kaum aussuchen können. Doch obwohl der Wettergott nicht auf ihrer Seite stand, trotzten die Mitglieder des SPD-Ortsvereins Eschweiler-West dem anhaltenden Regen und führten die dritte Ortsbegehung in Pumpe/Stich/Röthgen in diesem Jahr durch. Röthgen stand dieses Mal auf dem Programm.

Nachdem Peter Kendziora, Vorsitzender des Ortsvereins, Mitglieder und interessierte Anwohner begrüßt hatte, leiteten Monika Medic und Hermann Gödde, Technischer Beigeordneter der Stadt Eschweiler, die Ortsbegehung. Dabei stellten sie die neuen Entwicklungen des Ortsteils vor und gingen auf die Fragen und Anregungen der Bürger ein. Gestartet wurde im Einmündungsbereich Burgstraße/Bourscheidtstraße.

Von dort ging es zur Elisabeth-Selbert-Straße. Dort lag der Schwerpunkt auf dem „kleinen aber feinen“, wie Gödde es ausdrückte, Neubaugebiet. Innerhalb kürzester Zeit seien die Grundstücke veräußert gewesen. Zwei Wohnhäuser stehen bereits, weitere werden im kommenden Jahr folgen. Gödde verwies darauf, dass der Stadtteil, der eine nahezu ideale Lage besäße, durch die Ansiedlung von jungen Familien wieder neu belebt werde.

Konnte Gödde an dieser Stelle noch von einer positiven Entwicklung berichten, so hatte der Technische Beigeordnete an der nächsten Station, Am Burgfeld, eher schlechte Nachrichten. Der schlechte Straßenzustand werde sich in den kommenden Jahren nicht sonderlich verbessern, da zunächst Kanalarbeiten durchgeführt werden müssen, so Gödde. Diese stehen jedoch erst in vier bis fünf Jahren auf dem Programm der Stadt. Doch die Anwohner nahmen diese Nachricht gelassen.

„Lassen Sie die Straße doch so, dann stellt sie für die Autofahrer automatisch eine Bremse dar“, meinte ein interessierter Bürger und fügte hinzu: „Wenn die Straße gemacht wäre, dann würde sie einer Rennbahn gleichen.“ Zum Thema Verkehr konnte Gödde an diesem Nachmittag noch so einiges berichten. Schließlich bereitet der Kreuzungsbereich Talstraße nicht nur den Anwohnern, sondern auch der Stadt immer wieder Sorgen. Zwar sei dieser kein Unfallschwerpunkt, wie Gödde betonte, jedoch gebe es wegen der unvernünftigen Fahrweise einiger Verkehrsteilnehmer immer wieder Probleme.

Überlegungen, an dieser Stelle einen Kreisverkehr zu errichten, wurden verworfen. „Bei diesen Überlegungen muss schließlich auch die Bahn mit eingebunden werden“, sagte Gödde. Dass es jedoch so nicht weiter gehen kann, machte die Anmerkung eines Anwohners deutlich: „Wenn die Schranken geschlossen sind, dann stehen die Autos oft bis oben zur Kirche.“

Eine Lösung für diesen Bereich sei bisher zwar noch nicht gefunden, jedoch arbeite man daran weiter, teilte Gödde mit.

Der Termin für die nächste Ortsbegehung steht bereits fest. Diese findet am 31. Oktober statt. Treffpunkt ist um 16 Uhr am Hauptbahnhof.

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