Rock und Alternative beim Eschweiler Music Festival

Von: André Daun
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„Camarel“-Frontfrau Michele Kuban begeisterte mit ihrer kraftvollen Stimme. Foto: André Daun
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Alternative Klänge bot das Trio „Animal Mother“. Foto: André Daun

Eschweiler. Fetzige Rockmusik und alternative Klänge auf dem Marktplatz der Indestadt: Der Sonntagnachmittag des Eschweiler Music Festivals stand ganz im Zeichen der Jugend.

In intensiver Zusammenarbeit mit dem Musiker Fabian Kamps gab EMF-Organisator Max Krieger vier regionalen Bands unter der Überschrift „Jugend rockt“ die Gelegenheit, sich einem vielleicht breiter gefächerten Publikum als gewohnt zu präsentieren. Die jungen Formationen „Banana Weed“, „Kurzurlaub“, „Animal Mother“ und „Camarel“ heizten die Stimmung der zahlreichen Musikliebhaber an.

Als Eisbrecher boten die Männer und Frauen „Banana Weed“ feinen Rock´n´Roll. Die sechs leidenschaftlichen Nachwuchsrocker standen schon 2012 zu fünft auf der EMF-Bühne, haben sich seitdem deutlich weiterentwickelt. Der Frontmann Henrik Schultes mit seiner Reibeisenstimme wird fortan von der tollen Sängerin Sarah Muhr unterstützt. Mit eigenen Interpretationen von bekannten Rock-Balladen begeisterten die beiden Gesangstalente gemeinsam mit Jan Zimmerman (Schlagzeug), Alex Reuter (Leadgitarre), Max Zimmermann (E-Gitarre) und Chris Reck (Bass) das Publikum.

Auf einen musikalischen Kurzurlaub lud die gleichnamige Band im Anschluss ein. Britisch angehauchter Sound mit deutschen Texten sind das Erfolgsrezept von Simon Binsfeld (Schlagzeug) Jannik Binsfeld (Gitarre/Gesang) und Nico Mogga (Bass/Gesang). Das Trio stammt zu Teilen aus Aachen und Stolberg und macht seit Ende 2011 gemeinsame Sache.

Alle Songs stammen aus der eigenen Feder, in Stücken wie „Vogelfrei“ oder „Sehnsucht“ erzählen die Jungs ihre Geschichten. Die Mischung Indie, Rock und Pop zog auch auf dem Markt die Zuhörer an, anhaltender Applaus im Anschluss sprach seine eigene Sprache. Die Kombo war sicher nicht zum letzten Mal in Eschweiler zu Gast.

Es folgten die alternativen Klänge der „tierischen Mutter“: Experimentellen Alternativ-Rock präsentierte die Band „Animal Mother“. Frontmann Christoph Maus spielte am Vorabend mit der Band „Offcross“ schon im Kleinen Gürzenich. Nach einem energiegeladenen Auftritt folgte eine Jamsession mit Boney Fields.

Trotz der langen Nacht: Die zahlreichen Stücke, die nach eigener Aussage „im Aachener Untergrund gedeihen“, stießen bei „Jugend rockt“ auf tolle Resonanz. Daniel Baron (Akustik-Gitarre), Florian Erdbrink (Cajon) und Christoph Maus (Gesang) präsentierten in ihrem letzten Song einen futuristischen Sound, der mit Sicherheit Zukunft hat.

Die folgende und abschließende Band kennt sich auf der Bühne des Eschweiler Music Festivals schon bestens aus: Die vier Musiker von „Camarel“ standen schon im vergangenen Jahr auf den Bühnenbrettern und eröffneten die Show. Mit Konzertreisen in Polen und diversen gewonnenen Bandcontests machte sich die Band in der Region einen Namen.

Und auch im diesem Jahr präsentierten sich Michael Heidmann (Gitarre, Gesang), Joel Braun (Gitarre, Gesang) und Joel Braun (Schlagzeug) mit ihren raffinierten Eigenkompositionen und verspielten Arrangements. Vor allem Songs wie „Get out“ laden zum Tanzen und Mitsingen ein. Frontfrau Michelle Kuban begeistert mit ihrer kraftvollen Stimme, ihre Bühnenpräsenz erinnert an Hayley Williams.

Das kommt beim jugendlichen Publikum nach wie vor sehr gut an, schon längst hat sich eine große Fangemeinde gebildet. Und nach insgesamt zwei Stunden geballter Rock-Sause waren sich alle einig: „Jugend rockt“ war ein voller Erfolg und wird im nächsten Jahr sicher wiederholt. Nachwuchsbands können sich schon bewerben!

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