Eschweiler - Roboter fährt in der Wüste den Stachel aus

Roboter fährt in der Wüste den Stachel aus

Von: ran
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Eschweiler. Im vergangenen Jahr sprang bereits Platz drei heraus, vor einigen Tagen schossen mit Janine Stürtz, Diana Theuerkauf, Angela Rosarius und Julia Kraweczinski nun vier Schülerinnen der Klasse 8a der Städtischen Gesamtschule den Vogel ab.

Das Quartett gewann innerhalb der Initiative ANTalive (angewandte Naturwissenschaften und Technik) den „Roboter-Wettbewerb” der Region Aachen und qualifizierte sich somit für das Finale auf NRW-Ebene, das schließlich am 19. Juni in Wuppertal über die Bühne geht.

Klassenlehrer Ralf Friedrich war der Ideengeber, der schon vor einem Jahr seine Schülerinnen auf diesen Wettbewerb des NRW-Landesministeriums für Innovation und Forschung, der ausschließlich für Mädchen ausgeschrieben ist, aufmerksam machte. „Damals haben wir erst einmal hineingeschnuppert, beim zweiten Mal wussten wir nun schon besser, worauf es ankommt”, erklärt Schülerin Janine Stürtz, die genau wie ihre Mitstreiterin Julia Kraweczinski bereits bei der Premiere mit von der Partie war.

Erster Einfall

Verstärkt durch Angela Rosarius und Diana Theuerkauf ging es nun vor rund zwei Monaten zum zweiten Mal an die Arbeit. „Zunächst lautete die Idee, einen Roboter zum Thema Olympia zu bauen. Doch diesen Einfall haben die Schülerinnen wieder verworfen”, blickt Lehrer Ralf Friedrich zurück.

Doch trotz kleiner Rückschläge blieben die vier Schülerinnen bei der Stange und entwickelten schließlich einen Skorpion-Roboter aus Lego-Steinen, der sich durch die Wüste bewegt. „Er verfügt sogar über einen Stachel, den er herausfahren kann”, betont Janine Stürtz nicht ohne Stolz.

Jury beeindruckt

Der Einfall beeindruckte die Jury so sehr, dass sie die Schülerinnen der Städtischen Gesamtschule auf Platz eins des Wettbewerbs der Region Aachen sah. Nun laufen die Vorbereitungen für den Vergleich auf Landesebene. „Die Mädchen werden weiterarbeiten”, ist Ralf Friedrich überzeugt. Den einen oder anderen kleinen Verbesserungs-Tipp haben sie bereits von den Jurymitgliedern des Regionalwettbewerbs erhalten.

Und so fahren die vier Roboter-Entwicklerinnen voller Selbstbewusstsein und mit durchaus hohen Zielen nach Wuppertal. „Wir wollen aufs Treppchen”, lautet die ehrgeizige Vorgabe. Auch Lehrer Ralf Friedrich ist optimistisch: „Die Mädchen sind absolut in der Lage, selbstständig zu arbeiten. Sie werden ihren Skorpion noch weiter verbessern und auch aus Wuppertal ein gutes Ergebnis mitbringen”, ist er von einem guten Abschneiden im Finale überzeugt.
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