Ritter Peter in Tradition des Herzogs Albrecht

Von: Andreas Röchter
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Außergewöhnlicher Moment: Peter Schöner erhält durch Großmeister Dimitrij Greven den Ritterschlag und wird so in den „Orden des Heiligen Antonius” aufgenommen. Foto: Andreas Röchter

Eschweiler. Seit vielen Jahren verschreibt sich Peter Schöner als Vorsitzender des Europavereins „Gesellschaftspolitische Bildungsgemeinschaft” (GPB) mit zahlreichen Mitstreitern der Völkerverständigung. Am Donnerstagnachmittag wurde ihm nun eine außergewöhnliche Ehre zuteil.

Im altehrwürdigen Ambiente der oberbergischen Gemeinde Reichshof kniete der Indestädter andächtig vor Großmeister Dimitrij Greven nieder, gelobte die Grundsätze von Treue, Aufrichtigkeit und Ehre zu fördern und zu bewahren, erhielt den Ritterschlag und erhob sich wenig später als Würdenträger und Repräsentant des „Ordens des Heiligen Antonius”.

Somit steht er nun als Regent des Ordenskapitels in der mehr als 600 Jahre alten Tradition des im Jahre 1382 von Herzog Albrecht von Bayern gegründeten Ordens. „Unser Ziel ist es, die jahrhundertealte Tradition edlen Rittertums in die heutige Zeit mit der Förderung von Freundschaft, Völkerverbindung, Kultur und Kunst zu übertragen”, erklärt Dimitrij Greven, der im Jahr 2005 beauftragt wurde, den erloschenen Antonius-Ritterorden neu zu beleben.

Die Verbindung zwischen Peter Schöner und der GPB auf der einen sowie Dimitrij Greven und dem Orden des Heiligen Antonius auf der anderen Seite wurde vor einiger Zeit durch Kyr Petro, inzwischen verstorbener Erzbischof und Exarch der ukrainisch-orthodoxen Kirche und Mitglied des Europavereins, hergestellt. Und so stand die Zeremonie des Ritterschlags, den Dimitrij Greven als orthodoxer Christ mit dem Schwert des hohen Würdenträgers der orthodoxen Kirche ausführte, auch im Zeichen der Erinnerung an einen Mann, der sich viele Jahre um die Verständigung zwischen Menschen unterschiedlicher Konfessionen verdient gemacht hat.

Im Beisein von GPB-Geschäftsführerin Annelene Adolphs und den weiteren Vorstandsmitgliedern Gerda Taube und Vasilios Vavouras begründete der Großmeister die Entscheidung, Peter Schöner zum Ritter zu schlagen. „Als Vorsitzender des Europavereins hat er sich erfolgreich um die Förderung sowohl der europäischen Völkerverständigung und der politischen Bildung als auch von Kultur und Kunst in bewundernswerter Weise verdient gemacht. Er verdient unsere Anerkennung und Hochachtung”, so die lobenden Worte.

In naher Zukunft soll das Ordenskapitel, zu dem neben dem Großmeister und dem Regenten auch der Großkomtur, der Marschall (als „Eventmanager”), der Sekretär, der (bereits bestimmte) Schatzmeister sowie ein juristischer Berater zählen werden, komplettiert werden. Geistlicher Beistand ist vorhanden. Denn mit Protodiakon Nikolaus Wiese wurde am Donnerstag ein weiterer Ritter, der als Ordenskaplan fungieren wird, in den Kreis aufgenommen.
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