Eschweiler-Neu-Lohn - Rhenania Lohn: Im Dorf ist eine „gewisse Euphorie“ entstanden

Rhenania Lohn: Im Dorf ist eine „gewisse Euphorie“ entstanden

Von: ran
Letzte Aktualisierung:
15180543.jpg
Nach dem Sieg beim Blausteinsee-Cup lautet das Ziel von Rhenania Lohn, in der Kreisliga B oben mitzuspielen. In absehbarer Zeit soll die Rückkehr in die Kreisliga A folgen. Im Dorf ist eine gewisse Euphorie entstanden. Foto: Rhenania Lohn

Eschweiler-Neu-Lohn. Es tut sich etwas im und um das Stadion am Blausteinsee: Nach eher tristen Jahren für Rhenania Lohn, die in der vorletzten Spielzeit mit dem Abstieg in die Kreisliga B Düren mündeten, wo die Rhenania zuletzt einen eher nichtssagenden 7. Platz belegte, herrscht im Norden der Indestadt fußballerische Aufbruchstimmung.

Trainer Frank Löhr übernahm nach zweijähriger Pause zu Beginn der Rückrunde der vergangenen Saison das Zepter am Spielfeldrand und stellte mit Hilfe seines Assistenten Zbigniew Dawidowski und des sportlichen Leiters Sven Baumann für die am kommenden Sonntag startende Spielzeit einen Kader zusammen, der besseren Fußball als in der jüngsten Vergangenheit verspricht.

„Das auch in Abstimmung mit den Verantwortlichen des Vorstands formulierte Ziel lautet, Rhenania Lohn in absehbarer Zeit wieder aus der Kreisliga B herauszuführen. Mit dem Start in die Saison 2017/2018 soll dieser Weg seinen Anfang nehmen“, so der Coach.

Ein erster größerer Erfolg konnte bereits mit dem völlig überraschenden Sieg beim Blausteinsee-Cup vermeldet werden, bei dem die Gastgeber in der Zwischenrunde die Landesligisten GFC Düren 99 sowie den Kohlscheider BC hinter sich ließen, in der Vorschlussrunde A-Ligist SV St. Jöris mit 3:2 bezwangen, um schließlich auch das Finale gegen Bezirksligist Jugendsport Wenau nach einem spannenden Elfmeterschießen zu gewinnen.

Doch Frank Löhr ist erfahren genug, um zu wissen, dass dieser Turniersieg am ersten Punktspieltag, an dem die Rhenanen die Zweitvertretung von GW Welldorf-Güsten empfangen, nichts Zählbares einbringt. Dennoch blickt er den Meisterschaftsspielen optimistisch entgegen. „Die Trainingsbeteiligung und der Einsatz sind hervorragend. Die Mannschaft scheint spielerisch und menschlich zusammenzuwachsen“, nennt er wichtige Aspekte. Natürlich brauche ein derart veränderter Kader auch Zeit, um die Bestform zu erreichen. „Am Umschaltspiel müssen wir noch arbeiten“, erkennt der Coach naturgemäß noch Schwächen.

„Wir möchten schon in dieser Saison oben mitspielen, sind aber keinesfalls so vermessen, alles als Selbstläufer anzusehen. Auch andere Mannschaften haben personell nachgelegt und werden uns fordern“, ist Frank Löhr überzeugt. Auf jeden Fall setzen die Verantwortlichen von Rhenania Lohn auf einen guten Start in die Punktspielrunde, um die gute Stimmung auch im Umfeld zu konservieren. „Nach dem Sieg beim Blausteinsee-Cup ist im Dorf eine gewisse Euphorie entstanden, die sich auch durch Zuschauer beim Training zeigt“, sieht der Coach bereits erste positive Anzeichen für eine bessere Zukunft der Rhenania aus Lohn.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert