Eschweiler - Renommierter Kabarettisten-Wettbewerb im Talbahnhof

Renommierter Kabarettisten-Wettbewerb im Talbahnhof

Von: ran
Letzte Aktualisierung:
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Mit Volldampf zum Erfolg: Im Kulturzentrum Talbahnhof geht es jetzt wieder in der Finalrunde um die „Eschweiler Lok” als Auszeichnung für Kabarett-Nachwuchskünstler.

Eschweiler. „Der 8. Mai ist ein Termin, den sich jeder Kulturinteressierte dick im Terminkalender ankreuzen sollte.” Selbstbewußt blickt Peter Adrian, Vorsitzender des Kleinkunstfördervereins Talbahnhof, fünf Wochen nach vorne.

Denn an jenem Freitag findet in Zusammenarbeit mit der Sparkasse Aachen ab 20 Uhr die Finalrunde des Kabarett-Nachwuchsfestivals „Eschweiler Lok” im Kulturzentrum Talbahnhof statt.

Nachdem bei den bisherigen Auflagen Barbara Ruscher sowie das Duo „Top Sigrid” triumphierten, bewerben sich nun mit Eva Eiselt und Benjamin Eisenberg zwei Einzelkünstler sowie das Duo „Kämmer & Rübhausen” und das aus drei Personen bestehende „Bundeskabarett” um die auch diesmal vom Eschweiler Künstler Ricardo Oliveira kreierte Lok.

„Wir legen großen Wert darauf, dass es sich bei der Eschweiler Lok um einen Förderpreis für aufstrebende Kabarettisten handelt. Unser Ziel ist es, den Teilnehmern eine kleine Anschubhilfe für den weiteren Verlauf der Karriere zu geben”, erklärt Peter Adrian.

Zwölf Bewerbungen gingen in den vergangenen Monaten ein, vier davon wurden als finalwürdig empfunden. „Unter anderem war Stéfan Horn bei der Kulturbörse in Freiburg auf Talentsichtung”, berichtet Kulturwirt Walter Danz, der sich mit der Besetzung des Finales sehr zufrieden zeigt.

„Ich bin sicher, dass alle Künstler das Publikum begeistern werden”, ist er von der Qualität der Finalisten überzeugt. „Es wird keine platte Comedy geben. Wir setzen auf Künstler, die eigene Gedanken umsetzen können und mit ihrem Programm in Richtung politisches Kabarett gehen”, unterstreicht auch Peter Adrian.

Während des Finales haben die Künstler rund 20 Minuten Zeit, Auszüge ihres Könnens zu präsentieren. „Eine schwere Aufgabe, bei der sich die Spreu vom Weizen trennen wird”, blickt der Vorsitzende des Fördervereins mit Vorfreude dem Wettbewerb entgegen. Um die Qualität zu sichern, musste man allerdings vom ursprünglichen Ziel, ausschließlich Künstler aus dem Raum Aachen als Teilnehmer zu akzeptieren, abrücken.

„Der zunächst rein regionale Gedanke war vielleicht etwas naiv. Wichtigste Komponente des Wettbewerbs um die Eschweiler Lok muss natürlich ein möglichst hohes Niveau sein”, betont auch Klaus Wohnaut, Gebietsdirektor der Sparkasse, der gemeinsam mit Walter Danz´ langjährigem Weggefährten Stéfan Horn, der Musikerin Nina Klopschinski (früher Coco Camelle), Désirée Müller vom Förderverein des Talbahnhofs und einem auszulosenden Zuschauer die Finaljury bilden wird.

„Inzwischen bewerben sich Künstler aus ganz Deutschland, um an unserem Wettbewerb teilnehmen zu können. Das zeigt, dass die Eschweiler Lok inzwischen ihren Platz innerhalb der deutschen Kleinkunstpreise gefunden hat”, betont Peter Adrian.

Und deshalb soll die dritte Auflage keinesfalls die Letzte sein. „Die Eschweiler Lok ist absolut förderungswürdig. Deshalb wird die Unterstützung unsererseits fortgesetzt”, versichert Klaus Wohnaut.

Der oder die Sieger des Wettbewerbs erhalten neben der Skulptur und einem Geldpreis von 500 Euro übrigens ein weiteres Bonmot: Nämlich einen kompletten Auftritts-Abend im Kulturzentrum Talbahnhof.
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