Eschweiler - René Poensgens Viererzug bei der DM: Nicht alles klappt

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René Poensgens Viererzug bei der DM: Nicht alles klappt

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Eschweiler. Zwar nicht auf einem Medaillenrang, aber immerhin auf dem neunten Platz rangierte der Eschweiler Viererzugfahrer René Poensgen (29) mit seinen Pferden auf der Deutschen Meisterschaft im westfälischen Riesenbeck.

Die 16 besten Four-in-Hand-Drivers aus der gesamten Republik waren auf der Park- und Schlossanlage des Freiherrn Heeremann mit ihren Vierspännern vorgefahren, um im Rahmen des Deutschen Fahrderbys, an dem 25 Weltklassefahrer aus acht Nationen teilnahmen, ihren nationalen Champion zu ermitteln.

Der hieß am Ende des viertägigen Turniers Christoph Sandmann (42) aus Laehden, der damit seinen vierten nationalen Titel einfuhr, vor drei Jahren bei der WM in Aachen schon zur deutschen Gold-Mannschaft gehörte und 2002 in Jerez de la Frontera (ESP) individual Vize-Weltmeister war.

Eigene Gesetze

Die Deutsche Meisterschaft war eingebettet in das Deutsche Fahrderby und wurde daraus national errechnet. Dieses Derby aber hat traditionell seine eigenen Gesetzmäßigkeiten. So muss jeder Viererzugfahrer mit zwei Pferden aus seinem Gespann an einer so genannten Gebrauchsprüfung teilnehmen, in der das Gesamterscheinungsbild des Gespanns und die Grundgangarten der Pferde beurteilt werden.

Die beiden anderen Pferde müssen dann in einer Zweispänner-Dressur vorgeführt werden, bevor man mit dem kompletten Viererzug erneut ins Viereck fährt. Nach diesem Dressurblock sah es für Poensgen, der als einer von drei Rheinländern für den Reitclub Dürwiß dieses Championat bestritt, zunächst nicht besonders rosig aus. „Meine vier Pferde liefen in Riesenbeck in dieser Konstellation erstmals als Viererzug auf einem Turnier. Klappte leider noch nicht alles”, zog der selbständige Bäcker leicht zerknirscht eine erste Zwischenbilanz.

Am Ende Rang neun

Im Gelände („Ein sehr schwerer Kurs”, so Poensgen), in dem auf 8,25 Kilometern sieben Hindernisse mit jeweils sechs Efforts zu bewältigen waren, zog die Poensgen-Crew mit Bruder Jan und Oliver Hinrichs als Beifahrer alle Register. Auch wenn der Fahrer im ersten Hindernis nur schwer die Kurve bekam und während der ganzen Tour das rechte Stangenpferd (hinten), der siebenjährige Wallach Esprit, sich plötzlich nur noch schwer rechts herum lenken ließ, sprang in dieser Disziplin wenigsten eine Einzel-Platzierung (8.) heraus. „Hätte auch besser sein können”, merkte der Driver selbstkritisch an.

Nach einem gemischten Auftritt im abschließenden Kegelparcours stabilisierte sich das Team dann in der Gesamtwertung auf dem neunten Meisterschaftsrang. „Sicherlich keine Platzierung, mit der man hausieren gehen kann”, gab sich der Fahr-Experte unzufrieden.
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