Regina Sommer entführt Kinder in faszinierende Welten

Von: se
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Am Abend ging es in den Wilden Westen. Unter diesem Motto fand die OGS-Nacht statt, die die Kinder mit dem Lied über den Cowboy Jim eröffneten. Foto: Sonja Essers
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Erzählerin Regina Sommer entführte zunächst die Erst- und Zweitklässler und später die Dritt- und Viertklässler in die Welt der Märchen. Foto: Sonja Essers

Eschweiler-Kinzweiler. Für die Schüler der Katholischen Grundschule (KGS) Kinzweiler war der vergangene Freitag ein ganz besonderer Tag. Am Morgen stand der Besuch von Erzählerin Regina Sommer an. Sie entführte zunächst die Erst- und Zweitklässler und später die Dritt- und Viertklässler in die Welt der Märchen.

„Ich bin hier um euch Geschichten zu erzählen“, begrüßte sie die Schüler und berichtete in ihrer ersten Geschichte von der Hexe Baba Jaga. Diese Figur kommt in russischen Märchen vor und begeisterte auch die Kinder aus der Inde-stadt.

Mucksmäuschenstill war es im Klassenraum während Sommer erzählte. Verständlich, schließlich las sie die Geschichte nicht vor, sondern gab sie lebendig wieder. Mit ihrer Mimik, Gestik und dem Verstellen ihrer Stimme zog sie nicht nur die Kinder, sondern auch die Lehrer in ihren Bann. Auch ihre afrikanische Geschichte kam bei den kleinen und großen Zuhörern sehr gut an. Das entging auch der Erzählerin nicht. „Ihr habt tolle, tolle Hörohren“, lobte sie die Kinder. Die wiederrum konnten von den tollen Märchen gar nicht genug bekommen und so ließ sich die Erzählerin zu einer kleinen Zugabe überreden, die sie natürlich gerne gab.

Zum Abschluss gab sie den Kindern dann noch eine ganz besondere Überlegung mit auf den Weg. „Wenn so viele Menschen zuhören, passiert etwas Magisches. Dann fallen drei goldene Äpfel vom Himmel. Einer ist für die Zuhörer, einer für den Erzähler und einer für die Menschen, die diese Geschichten überliefert haben.“ Von Geschichten aus Russland und Afrika ging es dann am Abend in den Wilden Westen. Unter diesem Motto fand die OGS-Nacht statt. An 15 verschiedenen Stationen, zu denen ein Marterpfahl, Armdrücken, Gold- und Fährtensuche sowie Dosenwerfen und verschiedene Rätsel zählten, konnten sich die kostümierten Kinder austoben.

Ein besonderes Highlight war eine Wand, die die Schüler gemeinsam mit Martina Flegel zum Saloon umgestaltet hatten. Siggi Eichendorf-Kamp, Koordinatorin der OGS, war nicht nur von den tollen Kostümen der Kinder, sondern vor allem von dem Engagement ihrer Kollegen sowie den Eltern begeistert. Nachdem sich die kleinen Cowboys und Indianer, die zu Beginn des Abends das Lied vom Cowboy Jim zum Besten gaben, mit Hot Dogs gestärkt hatten, ging es für die Erst- und Zweitklässler nach Hause. Die Dritt- und Viertklässler übernachteten in der Turnhalle. Für sie ging es erst nach dem Frühstück am Samstagmorgen zurück nach Hause.

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