Eschweiler - Regen? Na und? Et ess werrem Fastelovend!

Regen? Na und? Et ess werrem Fastelovend!

Von: irmi
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Schlechtes Wetter kennt der Eischwiele Fastelovendsjeck nicht. Der Markt war am Elften im Elften rappelvoll, als die Jupp-Carduck-Gesellschaft die Session eröffnete. Auf der Bühne sorgten mit weiteren Akteuren für beste Stimmung: die Höppe Kröetsch, Stabelsjeck, Ulk-Tanzmarie Julia Schmidt, die Street Kids und die Inde-Singers. Foto: I. Röhseler

Eschweiler. Der Indestädter ist nicht nur feiererprobt, sondern auch wetterfest. Ein rappelvoller Marktplatz mit Tausenden Narren am reichlich verregneten Samstag waren wohl der beste Beweis dafür, dass Eschwieles Fastelovendsjecke bei jedem Wind und Wetter feiern.

Und: dass die Jupp-Carduck-Gesellschaft (JCG) mit ihrer Open-Air-Party „Eischwiele steht parat – am 11.11. op d‘r Maat“ zum Sessionsauftakt wieder einmal alles richtig gemacht hatte und den Jecken ein Programm vom Feinsten präsentierte.

Zum Warmschunkeln stimmten die Inde-Singers traditionell das JCG-Lied „Hey Ihr jecke, et jeht werrem loss“ an. Eschweilers älteste Mundartband hatte aber noch einiges mehr drauf und sang passend zum Wetter „Et Wasser van Kölle“ und sorgte mit weiteren Hits für reichlich „Schmetterlinge im Bauch“.

Die „Bibis“ der Jupp-Carduck-Gesellschaft (Äu Lersch, Guido Adrian, Manfred Brandt, Klaus Delille, Christian Leuchter, Werner Henkelmann, Michael Henkel und Guido Streußer) freuten sich über die große, bunt-kostümierte Narrenschar auf dem Marktplatz im Herzen der Karnevalshochburg Eschweiler und holten eine Karnevalsgröße nach der nächsten auf die Bühne.

Bands lassen‘s krachen

Für ein tolles Bild sorgte nicht nur Julia Schmidt, Tanzmarie der KG Ulk Hehlrath, sondern auch die schmucke Tanzgarde der Gesellschaft, die einen feschen Tanz aufs Parkett legten. Die Street Kids, die nicht nur bekannte Stars covern, sondern auch eigene Stücke komponieren und arrangieren, haben am Samstag garantiert eine Menge neuer Fans gewonnen.

Sie rockten genauso die Bühne, wie die bewährten und bekannten Mundartbands Stabelsjeck und Puddelrüh. Die brauchen ja nur die Bühne zu betreten und Eischwiele schunkelt und singt mit. Auch Bohei ließ es ganz schön krachen, die Menge tanzte und sang stimmgewaltig mit. Und weil der Eischwiele so seine Lieblingshits hat, spielten fast alle Bands: „Ich bin doch nur ne kölsche Jung“ und „Wenn am Himmel die Sterne danze“.

Stolzer Präsident

Auch das Karnevalskomitee mit Präsident Norbert Weiland und Bürgermeister Rudi Bertram machten der Jupp-Carduck-Gesellschaft ihre Aufwartung. Im Gefolge: fast alle Ex-Prinzen und Ex-Zeremonienmeister, die als Prinzen-Panik-Chor auch ein Ständchen zum Besten gaben.

Rudi Bertram freute sich, dass trotz des schlechten Wetters so viele Menschen den Markt bevölkerten: „Das bestätigt wieder einmal, dass die Jupp-Carduck-Gesellschaft und das Komitee gute Arbeit leisten!“ lobte der Bürgermeister. Und auch Komiteepräsident Norbert Weiland rief begeistert: „Dat ess oss Eischwiele Fastelovend! Ich bin stolz auf Euch!“

Furiose Showeinlage

Es folgte eine furiose Choreographie der Höppe Kroetsch. Die Tänzer erhielten einen tosenden Beifall, genauso wie die Kaafsäck, die einen tollen Schlusspunkt unter die Open-Air-Party zum Elften im Elften setzten. Die Fanfarentrompeter lieferten eine sehenswerte Show und ließen unter anderem auch alte Liedchen wie den „Eiermann“, „Willste du eine Pizza“ und „Es ist noch Suppe da“ erklingen. Klasse!

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