„Rauschbrillen“: Wenn der rechte Durchblick fehlt

Von: tim
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Auf dem Schulhof der Willi-Fährmann-Schule lernten die Jugendlichen unter professioneller Aufsicht, ihre Mofas besser zu kontrollieren und worauf es im Straßenverkehr ankommt. Foto: Timo Müller

Eschweiler. „Wie verhalte ich mich mit dem Mofa richtig im Straßenverkehr? Was ist bezüglich Lärm zu beachten? Was sind die Folgen des „Frisierens“ einer Maschine? Wie wirkt sich der Konsum von Alkohol auf die Fahrtüchtigkeit aus?“

Antworten zu diesen Fragen gab es kürzlich für neun Jugendliche, die an einem Mofa-Projekt der Mobilen Jugendarbeit des Jugendamtes der Stadt Eschweiler in Zusammenarbeit mit der Fahrschule Seeger und der Willi-Fährmann-Schule teilnahmen.

Im Rahmen eines eintägigen, sozialen Gruppentrainings setzten sich die Teilnehmer dabei unter anderem auch mit den Gefahren des Alkoholkonsums auseinander. Dazu waren auch die zwei „Feierstarter“, Dickson Ohuimumwen und Mouhinatou Karimou, der Mobilen Jugendarbeit anwesend, die den jungen Leuten mit Hilfe von sogenannten Rauschbrillen vermittelten, wie sehr ihre Sinne während eines Alkoholrausches eingeschränkt sind, und inwieweit dies auch ihre Fahrtüchtigkeit einschränkt.

So versuchten die jungen Leute, SMS zu schreiben oder einfach nur eine Tür zu öffnen, während sie die sinnestrübenden Brillen trugen, und mussten schnell feststellen, dass dies gar nicht so einfach bis unmöglich ist, Danach ging es ans praktische Fahrtraining.

Da für eine Fahrerlaubnis für ein Mofa nur eine theoretische Prüfung absolviert werden muss, haben viele Jugendliche gerade in der Anfangszeit wenig oder gar keine Fahrerfahrung. Diese konnten sie nun auf dem Schulhof der Willi-Fährmann-Schule an der Martin-Luther-Straße unter Aufsicht von Fahrlehrer Harald Seeger erlangen. Auf einem kleinen Parcours lernten die jungen Fahrer so, ihr motorisiertes Zweirad besser einzuschätzen, und konnten sich auf ungefährlichem Terrain unter professioneller Aufsicht einmal ausprobieren.

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