Rathausstürmung und Co.: Vielfältiges Programm an Weiberfastnacht

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Regen? Wind? Dann wird sich eben warm angezogen! Echte Jecke lassen sich das Feiern vor der Sparkassenbühne nicht vermiesen. Um 11 Uhr 11 startet dort unser 18. Jecke-Tön-Festival – diesmal mit gleich sieben Mundartbands. Foto: Rudolf Müller

Eschweiler. Was ein echter Jeck ist, der lässt sich auch von einem nicht so hoffnungsfrohen Wetterbericht nicht dazu bringen, hinterm Ofen hocken zu bleiben. Schon gar nicht an einem solchen speziellen Tag: Eischwiele feiert Wievefastelovend! Da gilt die alte Karnevalistenweisheit: Es gibt kein schlechtes Wetter, es gibt nur unpassende Kostüme.

Eschweiler feiert die Eröffnung des Straßenkarnevals. Und das traditionell mit zwei Highlights: Um 11 Uhr 11 wird an Eschweilers längster Theke im Rathausfoyer das erste Freibierfass angeschlagen, und auf der Marienstraße rocken Eschweilers Mundartbands die Bühne. Zum 18. Mal präsentieren die Bands des Jecke-Tön-Projekts gemeinsam mit der Sparkasse und unserer Zeitung das Jecke-Tön-Festival, das – Wetter hin oder her – traditionell Tausende von feier- und schunkelfreudigen Besuchern vor die Bühne an der Sparkasse lockt.

Diesmal sind es gleich sieben Bands, die hier alte und neue Karnevalshits präsentieren und eine geballte Ladung dessen durch die Lautsprecherboxen jagen, was die Jecken in den Sälen und Zelten zwischen Eischwiele und Köln auf den Stühlen tanzen lässt. Unter der Moderation von Renate Jansen, die Sparkassen-Geschäftsstellenleiter Lothar Müller im Job und auf der Bühne ablöst, sind diesmal mit von der Partie: Stabelsjeck, die Inde-Singers, de Kröetsch, Puddelrüh, de Halunke, Bohei und De Frees. Die beiden Letzteren dürfen diesmal hospitieren – de Halunke sind nach ihrer Hospitanz im vergangenen Jahr nun fester Bestandteil des Jecke-Tön-Projekts.

Wie Bohei und De Frees feiert auch Renate Jansen ihr Debüt auf der Jecke-Tön-Bühne. Ihr Vorgänger Lothar Müller, der seinerseits Jecke-Tön-Mitbegründer Klaus-Dieter Bartholomy abgelöst hatte, hat nach neun Jahren die Moderation der Veranstaltung abgegeben, werde aber weiterhin „als größter Fan vor der Bühne mitfiebern“, versprach er. Renate Jansen hingegen habe bislang als Eischwieler Mädsche selbst jedes Jahr vor der Bühne gefeiert und freue sich auf den diesjährigen Perspektivenwechsel, auch in dem Wissen, dass sie „große Fußstapfen zu füllen“ hätte.

Pünktlich um 11 Uhr 11 werden gemäß dem diesjährigen Motto „De Kopp voll Jecke Tön“ die sieben Mundartbands das Publikum auf der Bühne in der Marienstraße auf den Straßenkarneval einstimmen. Das Programm verspricht Altbewährtes, aber auch frischen Wind, weshalb „man sich die Fahrkarte nach Köln in jedem Fall sparen kann“, betonte Renate Jansen.

Da in diesem Jahr mehr Bands beim Jecke-Tön-Festival vertreten sind als in den Vorjahren, bleiben jeder Band nur 30 Minuten, um dem Publikum ordentlich einzuheizen. Die Reihenfolge der Bands bleibt für die Jecken vor der Bühne eine Überraschung.

Wie in den letzten Jahren gilt an Weiberfastnacht auch in diesem Jahr ein strenges Glasverbot, damit die Veranstaltung sicher ist und das Verletzungsrisiko gesenkt wird.

Traditionsgemäß werden im Laufe des Festivals auch diejenigen eine Stippvisite auf der Bühne abliefern, die zuvor im Rathaus den Straßenkarneval offiziell eröffnet haben werden: Seine Tollität, Prinz Ralf II. und sein Zeremonienmeister Georg samt Pagen, Prinzenbläsern und Gefolge, Komitee inbegriffen. Ins Rathaus lädt Bürgermeister Rudi Bertram wie stets alle Jecken persönlich ein.

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