Rassekaninchen erneut ausgezeichnet

Von: jlm
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Die Vereinsmitglieder des Weisweiler Rassekaninchenzuchtvereins R 213 mit ihrem Vorsitzenden Karl Pantke (2.v.l.) und einem Kaninchen Weiß-Rex Rotauge. Foto: Julia Meuser

Eschweiler. Bei der Ausstellung des Rassekaninchenzuchtvereins R 213 Weisweiler wurden erneut Medaillen in verschiedenen Klassen vergeben. Insgesamt 100 Tiere die sich in elf Rassen aufteilen, wurden in der Weisweiler Festhalle bewertet. Verschiedenste Kriterien gehen in die Bewertung mit ein.

Insgesamt 100 Kaninchen elf verschiedener Rassen wurden am Wochenende bei der Kaninchenausstellung des Weisweiler Rassekaninchenzuchtverein R 213 in der Weisweiler Festhalle bewertet. Schirmherr war auch in diesem Jahr Norbert Buhl, Manfred Kaulich aus Zülpich und Eveline Kochs aus Baesweiler begutachteten und bewerteten die Tiere. Dabei spielten Kriterien wie Fell, Körperform, Ohrlänge und auch Gewicht eine zentrale Rolle.

So hat jede Rasse unter anderem ihre eigene Gewichtsklasse – ein Deutscher Riese zum Beispiel muss sieben Kilo wiegen, nach oben sind dem keine Grenzen gesetzt, Rexkaninchen müssen 3,25 Kilo wiegen, dürfen aber nicht schwerer als 4,5 Kilogramm sein. Kaninchen, die dem scharfen Blick der Richter nicht standhalten können, scheiden aus. Bei dieser Show mussten insgesamt zehn Teilnehmer mit „nicht befriedigend“ bewertet werden.

Die Landesverbands-Medaille ging in diesem Jahr an Gerd Larsen mit seinem Burgunder (97,0 Punkte). Vereinsmeister wurde Nikolai Karsten mit seinem Weiß-Rex Rotauge (386,0 Punkte), Vizemeister Gerd Larsen mit seinem Burgunder (384,5 Punkte). Das beste männliche Tier stammt aus der Zucht von Jürgen Schopphovens und ist ein Grau Wiener in weiß-grau, das beste Weibchen war Nikolai Karstens Weiß-Rex Rotauge. Der Preis des besten Alttiers ging an Karl Pantke und seinen englischen Schecken Thüringer Farbe.

Der Rassekaninchenzuchtverein besteht bereits seit 1961. Der Name R 213, wobei R für „Rheinland“ steht, wurde daher vergeben, da es der 213. Verein war. Heute gebe es aber nur noch rund 160 bis 170 Vereine mit rund 2500 Mitgliedern in der Kreisverbandsebene Aachen-Süd. „Mit nur zehn Mitgliedern sind wir da sehr stolz, jedes Jahr diese Show auf die Beine stellen zu können“, erklärte der Vorsitzende Karl Pantke froh.

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